Lech-Zürs: Lawine versperrt Zugang zu Nobelort
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Auch am Samstag herrschte insbesondere im Westen Österreichs hohe Lawinengefahr. Die Schneemassen forderten in Tirol und in der Steiermark jeweils ein Todesopfer. In Vorarlberg versperrte eine Lawine den Zugang zum Winternobelort Lech-Zürs.
Straßen gesperrt
Die Lawine ging laut Polizeibericht auf der L198 im Bereich zwischen Flexenpass und Kreisverkehr Zürs im steilen Gelände ab, wodurch Flexen- und Arlbergstraße auf etwa 30 Metern verschüttet wurden. Auf der Straße befand sich eine etwa 1,20 Meter hohe Schneedecke. Aus Sicherheitsgründen wurden die Zufahrten ab 17.00 Uhr erneut gesperrt. Ein 40-köpfiger Suchtrupp hat zum Glück keine Menschen unter den Schneemassen gefunden.
Orte wieder erreichbar
Am Sonntag wurde die Situation von der Lawinenkommission neu bewertet und entschieden, ob die Sperre aufgehoben werden kann. Um etwa 9.00 wurden die Straße wieder freigegeben, wodurch die Orte Lech, Zürs und Stuben wieder erreichbar sind.
Gestrandete Touristen
Wie der ORF Vorarlberg berichtet, sei der vergangene Samstag ein starker An- und Abreisetag gewesen. Die meisten Gäste seien zum Zeitpunkt des Lawinenabgangs jedoch schon abgereist. Touristen, die es nicht mehr in die Orte schafften, mussten sich für die Nacht eine Unterkunft suchen. Bei Liftanlagen wurden Tagesskigäste informiert, dass sie bis 17.00 Uhr Zeit hätten, Lech-Zürs zu verlassen.
Dieser Artikel wurde zuletzt am 22. Februar 2026 um 10.04 Uhr aktualisiert.