Sozialbetrug: Frau erschlich 50.000 Euro Mindestsicherung
- Sozialbetrug in Kufstein: Frau soll Behörden getäuscht haben
- Erhöhte Mindestsicherung und Unterhaltsvorschuss kassiert
- Rund 50.000 Euro Schaden durch Sozialbetrug
Ein Fall von Sozialbetrug in Tirol beschäftigt die Ermittler: Eine 35-jährige Bulgarin soll über Jahre falsche beziehungsweise unvollständige Angaben zu ihren persönlichen Verhältnissen gemacht und dadurch höhere Sozialleistungen erhalten haben, als ihr tatsächlich zugestanden sind. Der Schaden liegt im mittleren fünfstelligen Bereich. Es dürfte um rund 50.000 Euro gehen.
Sozialbetrug in Kufstein: Frau soll Behörden getäuscht haben
Der mutmaßliche Sozialbetrug erstreckte sich über einen Zeitraum von drei Jahren. Zwischen Oktober 2021 und Oktober 2024 soll die 35-Jährige gegenüber der Bezirkshauptmannschaft und dem Bezirksgericht Kufstein ihre tatsächlichen Wohn-, Familien- und Haushaltsverhältnisse unrichtig beziehungsweise unvollständig angegeben haben.
Durch diese Angaben soll die Frau höhere Sozialleistungen erhalten haben, als ihr tatsächlich zugestanden sind. Die Kronen Zeitung berichtet zusätzlich von falschen Angaben zu den Vermögensverhältnissen. Erst durch Ermittlungen der Fremdenpolizei ist der Fall aufgeflogen.
Erhöhte Mindestsicherung und Unterhaltsvorschuss kassiert
Die mutmaßlichen Falschangaben haben sich finanziell deutlich ausgewirkt. Der 35-Jährigen ist zunächst eine erhöhte Tiroler Mindestsicherung gewährt und ausbezahlt worden.
Dabei ist es aber offenbar nicht geblieben. In weiterer Folge erhielt die Frau zudem Unterhaltsvorschussleistungen. Auch diese Zahlungen sollen ihr nicht in dieser Höhe beziehungsweise nicht rechtmäßig zugestanden sein.
Rund 50.000 Euro Schaden durch Sozialbetrug
Durch den mutmaßlichen Sozialbetrug in Tirol ist laut Polizei ein Schaden im mittleren fünfstelligen Eurobereich entstanden. Der Kronen Zeitung zufolge beläuft sich die Summe auf satte 50.000 Euro.