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Euro-Banknoten als Symbolbild für Sozialbetrug und zu Unrecht bezogene Sozialleistungen in Tirol.
Sozialbetrug in Tirol: Eine 35-Jährige soll durch falsche Angaben Sozialleistungen in Höhe von rund 50.000 Euro zu Unrecht erhalten haben.
Sozialbetrug in Tirol: Eine 35-Jährige soll durch falsche Angaben Sozialleistungen in Höhe von rund 50.000 Euro zu Unrecht erhalten haben.
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Sozialbetrug: Frau erschlich 50.000 Euro Mindestsicherung

19.08.2026 um 10:00, Stefanie Hermann
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Sozialbetrug in Tirol: Eine 35-Jährige soll Behörden drei Jahre lang getäuscht und rund 50.000 Euro an Sozialleistungen kassiert haben.

Ein Fall von Sozialbetrug in Tirol beschäftigt die Ermittler: Eine 35-jährige Bulgarin soll über Jahre falsche beziehungsweise unvollständige Angaben zu ihren persönlichen Verhältnissen gemacht und dadurch höhere Sozialleistungen erhalten haben, als ihr tatsächlich zugestanden sind. Der Schaden liegt im mittleren fünfstelligen Bereich. Es dürfte um rund 50.000 Euro gehen.

Sozialbetrug in Kufstein: Frau soll Behörden getäuscht haben

Der mutmaßliche Sozialbetrug erstreckte sich über einen Zeitraum von drei Jahren. Zwischen Oktober 2021 und Oktober 2024 soll die 35-Jährige gegenüber der Bezirkshauptmannschaft und dem Bezirksgericht Kufstein ihre tatsächlichen Wohn-, Familien- und Haushaltsverhältnisse unrichtig beziehungsweise unvollständig angegeben haben.

Durch diese Angaben soll die Frau höhere Sozialleistungen erhalten haben, als ihr tatsächlich zugestanden sind. Die Kronen Zeitung berichtet zusätzlich von falschen Angaben zu den Vermögensverhältnissen. Erst durch Ermittlungen der Fremdenpolizei ist der Fall aufgeflogen.

Erhöhte Mindestsicherung und Unterhaltsvorschuss kassiert

Die mutmaßlichen Falschangaben haben sich finanziell deutlich ausgewirkt. Der 35-Jährigen ist zunächst eine erhöhte Tiroler Mindestsicherung gewährt und ausbezahlt worden.

Dabei ist es aber offenbar nicht geblieben. In weiterer Folge erhielt die Frau zudem Unterhaltsvorschussleistungen. Auch diese Zahlungen sollen ihr nicht in dieser Höhe beziehungsweise nicht rechtmäßig zugestanden sein.

Rund 50.000 Euro Schaden durch Sozialbetrug

Durch den mutmaßlichen Sozialbetrug in Tirol ist laut Polizei ein Schaden im mittleren fünfstelligen Eurobereich entstanden. Der Kronen Zeitung zufolge beläuft sich die Summe auf satte 50.000 Euro.

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