Reisewelle rollt an: Auf diesen Routen drohen jetzt die längsten Staus
Inhalt
- Reisewelle bringt mehr Verkehr nach Tirol
- Brennerautobahn zählt zu den größten Stau-Hotspots
- Inntalautobahn und Grenzübergänge stark belastet
- Auch Ausweichrouten könnten voller werden
- Verkehrsexperten raten zu früher Anreise
Mit dem Beginn der Sommerferien in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland startet am Wochenende die erste große Reisewelle Richtung Süden. Für Tirol bedeutet das traditionell deutlich mehr Verkehr auf den wichtigsten Transitstrecken. Verkehrsexperten rechnen vor allem am Samstag mit Verzögerungen auf zahlreichen Routen Richtung Italien, Südtirol und Adria. Besonders auf den klassischen Nord-Süd-Verbindungen könnte es bereits in den frühen Morgenstunden voll werden.
Reisewelle bringt mehr Verkehr nach Tirol
Jedes Jahr sorgen die ersten Ferienwochenenden für eine deutliche Zunahme des Verkehrsaufkommens. Auch heuer erwarten Experten, dass sich die wichtigsten Verbindungen durch Tirol rasch füllen werden. Viele Reisende nutzen die Alpenrouten als Transitstrecken Richtung Italien oder Kroatien. Entsprechend hoch dürfte die Belastung auf zahlreichen Straßen und Autobahnen ausfallen.
Hinzu kommt, dass viele Urlauber möglichst früh in den Urlaub starten wollen. Dadurch konzentriert sich der Verkehr häufig auf wenige Stunden am Vormittag. Besonders an Samstagen führt das regelmäßig zu längeren Verzögerungen.
Brennerautobahn zählt zu den größten Stau-Hotspots
Zu den bekanntesten Problemstrecken zählt weiterhin die Brennerautobahn (A13). Die Verbindung zwischen Tirol und Italien ist eine der wichtigsten Reiserouten Europas und wird an Ferienwochenenden regelmäßig stark belastet. Urlauberverkehr, Baustellen und das hohe Verkehrsaufkommen sorgen dort immer wieder für längere Wartezeiten.
Verkehrsclubs rechnen auch heuer damit, dass sich die Situation im Laufe des Tages zuspitzen könnte. Wer über den Brenner Richtung Süden unterwegs ist, sollte daher ausreichend Zeitreserven einplanen.
Inntalautobahn und Grenzübergänge stark belastet
Auch auf der Inntalautobahn (A12) wird mit deutlich mehr Verkehr gerechnet. Sie zählt zu den wichtigsten Verbindungen für Reisende Richtung Südtirol, Gardasee und Adria. Besonders rund um das Inntaldreieck sowie an den Grenzübergängen könnte es zu Verzögerungen kommen.
Die hohe Verkehrsbelastung dürfte sich dabei nicht nur auf die Autobahnen beschränken. Auch auf den Zufahrtsstraßen und wichtigen Verbindungen in Tirol ist mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen.
Auch Ausweichrouten könnten voller werden
Wer stark belastete Hauptstrecken umfahren möchte, wird damit nicht alleine sein. Deshalb rechnen Verkehrsexperten auch auf alternativen Routen mit deutlich mehr Verkehr. Gerade an den ersten Ferienwochenenden stoßen viele Ausweichstrecken rasch an ihre Kapazitätsgrenzen.
Autofahrer sollten sich daher nicht ausschließlich auf Navigationssysteme verlassen, sondern genügend Zeitreserven einplanen und die aktuelle Verkehrslage im Blick behalten.
Verkehrsexperten raten zu früher Anreise
Um den größten Verkehrsspitzen zu entgehen, empfehlen Verkehrsclubs eine möglichst frühe Anreise. Wer bereits in den Morgenstunden startet, hat oft bessere Chancen, vor den großen Reisewellen durchzukommen.
Fest steht: Mit dem Ferienbeginn startet auch die erste große Belastungsprobe für die Straßen Richtung Süden. Vor allem auf der Brennerautobahn, der Inntalautobahn und den wichtigsten Transitstrecken durch Tirol dürfte Geduld gefragt sein.