Tiroler Spital: Mann bedroht Ärzte mit Waffe
- Krankenhaus St. Johann in Tirol: Polizeieinsatz eskaliert
- Krankenhaus Tirol: Großeinsatz
- Krisensituation in Klinischer Psychologie wirft Fragen auf
- Dramatische Szene im Behandlungszimmer mit Waffe
- Cobra-Einsatz im Krankenhaus St. Johann in Tirol
- Schuss schlug in Raum mit anwesenden Personen ein
- Waffenbesitz und Motiv im Fokus der Ermittlungen
Bezirkskrankenhaus St. Johann in Tirol (Bezirk Kitzbühel): Der Polizeieinsatz am Montag wegen einer Bedrohung mittels einer Schusswaffe ist von einem 56-jährigen Österreicher ausgelöst worden. Der Mann hatte ein Behandlungszimmer mit zwei anwesenden Ärztinnen betreten und eine Pistole auf eine der beiden Frauen gerichtet, teilte die Polizei am Dienstag neue Details mit. Als beide Frauen den Raum verlassen hatten, löste sich ein Schuss aus der Waffe des Mannes.
Krankenhaus St. Johann in Tirol: Polizeieinsatz eskaliert
Zu dem Vorfall - das Bezirkskrankenhaus sprach von einer "Krisensituation" - war es gegen 9.00 Uhr im Bereich der Klinischen Psychologie gekommen. Der Mann hatte das Krankenhaus in "emotional aufgebrachtem Zustand" betreten, sagte Philipp Rapold, stellvertretender Leiter des Landeskriminalamts, der APA. Ob der 56-Jährige bereits dort in Behandlung gewesen war, sei weiter Gegenstand von Ermittlungen.
Krankenhaus Tirol: Großeinsatz
Der Polizeieinsatz im Krankenhaus St. Johann in Tirol entwickelte sich rasch zu einer angespannten Lage. Die Bedrohung mit einer Waffe im Krankenhaus Tirol führte zu einem umfangreichen Einsatz der Sicherheitskräfte. Die Situation wurde von den Behörden als besonders sensibel eingestuft.
Krisensituation in Klinischer Psychologie wirft Fragen auf
Im Behandlungszimmer forderte der Österreicher dann die Ärztinnen auf, seine Frau anzurufen. Die beiden Medizinerinnen konnten den Bewaffneten etwas beruhigen und durch einen Vorwand den Raum verlassen. Die mittlerweile eingetroffenen Einsatzkräfte - auch von der Sondereinheit Cobra - nahmen Kontakt zu dem nunmehr alleine im Behandlungszimmer verbliebenen 56-Jährigen auf.
Dramatische Szene im Behandlungszimmer mit Waffe
Die Lage im Krankenhaus St. Johann in Tirol blieb weiterhin angespannt. Die Einsatzkräfte versuchten, die Situation rund um die Waffe im Krankenhaus Tirol unter Kontrolle zu bringen. Gleichzeitig wurde großer Wert darauf gelegt, weitere Gefährdungen zu verhindern.
Cobra-Einsatz im Krankenhaus St. Johann in Tirol
Die Spezialeinheit Cobra wurde hinzugezogen, um den Einsatz professionell zu unterstützen. Durch das koordinierte Vorgehen konnte der bewaffnete Mann isoliert werden. Die Polizei setzte auf Deeskalation und kontrollierte Maßnahmen.
Schuss schlug in Raum mit anwesenden Personen ein
Zu diesem Zeitpunkt kam es zu einer Schussabgabe. Das Projektil wurde nicht in Richtung der Beamten abgefeuert, sondern drang durch eine Zwischenwand und schlug ins Mauerwerk eines angrenzenden Zimmers ein, schilderte die Exekutive. In diesem Raum hielten sich drei Personen auf der entgegengesetzten Seite auf. Alle drei blieben unverletzt. Daraufhin wurde der Österreicher von Polizeibeamten festgenommen. Einige Personen mussten vom Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes betreut werden.
Waffenbesitz und Motiv im Fokus der Ermittlungen
Die mitgeführte Waffe hatte der 56-Jährige - ebenso wie weitere zuhause - legal besessen, hieß es. Gegen ihn wurde ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen, alle Waffen wurden sichergestellt. Das Motiv war vorerst unklar, ebenso, ob eine psychische Beeinträchtigung bei dem Verdächtigen vorlag. Es wurde weiter wegen des Verdachts der schweren Nötigung ermittelt. Der Beschuldigte befand sich Stand Dienstagfrüh in ärztlicher Behandlung und sollte im Laufe des Tages einvernommen werden.