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Themenbild eines Rettungswagens für einen Unfall in Hochschwab.
Ein 40-jähriger Wingsuit-Pilot kam nach einem Flug im Hochschwab ums Leben.
Ein 40-jähriger Wingsuit-Pilot kam nach einem Flug im Hochschwab ums Leben.
HelgaQ / Shutterstock.com

Drama in Mariazell: Wingsuit-Flug endet tödlich

05.05.2026 um 10:05, Yunus Emre Kurt
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Tragischer Unfall im Hochschwab (Mariazell): Ein Wingsuit-Pilot kehrt nicht vom Flug zurück. Die Suche endet mit einer traurigen Gewissheit.

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Ein Wingsuit-Flug im Hochschwabgebiet bei Mariazell hat am Montag ein tödliches Ende genommen. Zwei Männer waren am Vormittag vom rund 1.700 Meter hohen Hochtürnachgipfel gestartet, doch nur einer von ihnen erreichte das Tal sicher. 

Während ein 33-Jähriger aus dem Bezirk Hartberg-Fürstenfeld seinen Flug planmäßig beenden konnte, blieb sein Begleiter aus. Der 40-Jährige aus dem Bezirk Zell am See kam nicht am vereinbarten Ziel an, ein Umstand, der rasch für Alarm sorgte.

Suche nach dem Vermissten

Als der Wingsuit-Pilot im Tal nicht auftauchte, reagierte sein Begleiter umgehend und setzte einen Notruf ab. Die Einsatzkräfte leiteten daraufhin eine Suchaktion ein. Auch ein Polizeihubschrauber wurde alarmiert, um das unwegsame Gelände aus der Luft abzusuchen. 

Nach einiger Zeit gelang es der Besatzung schließlich, den Vermissten zu lokalisieren. Der Mann wurde unterhalb einer Felswand entdeckt, ein Hinweis darauf, dass es während des Fluges zu einem folgenschweren Zwischenfall gekommen war.

Bergung im schwierigen Gelände

Für die Einsatzkräfte stellte die Bergung eine besondere Herausforderung dar. Das alpine Gelände im Hochschwab ist steil und schwer zugänglich, was die Arbeiten erheblich erschwerte.

Der Leichnam des 40-Jährigen wurde schließlich mittels Seilbergung geborgen. Für den erfahrenen Wingsuit-Piloten kam jede Hilfe zu spät, er hatte bei dem Absturz tödliche Verletzungen erlitten. Nach Abschluss der Bergung wurde der Verstorbene zur Beerdigung freigegeben.

Ermittlungen laufen

Die Alpinpolizei Hochsteiermark hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Erste Erkenntnisse deuten darauf hin, dass kein Fremdverschulden vorliegt. Dennoch werden weitere Untersuchungen durchgeführt. Diese erfolgen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Leoben, um die genauen Umstände des tragischen Unfalls zu klären.

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