Neue Weinhoheiten: Cäcilia I. übernimmt die Krone
Inhalt
- Cäcilia ist die neue Weinkönigin
- Die neuen Hoheiten Julia und Sandra
- Die Arbeit der Winzer sichtbar machen
- Strenge Prüfung für das königliche Amt
- Botschafterinnen des steirischen Weines
Die Steiermark hat ihre neuen Weinhoheiten gewählt. Nach einer anspruchsvollen Prüfung durch eine sechsköpfige Fachjury aus Tourismus- und Weinexperten stehen die Nachfolgerinnen der amtierenden Weinkönigin Magdalena I. fest. Gemeinsam mit ihren Hoheiten Antonia und Lea übergibt sie am 21. August bei der Eröffnung der 56. Steirischen Weinwoche in Leibnitz das Zepter an die neue Generation. Bereits einen Tag nach der erfolgreich absolvierten Prüfung präsentierten sich die neuen Botschafterinnen des steirischen Weins erstmals der Öffentlichkeit.
Cäcilia ist die neue Weinkönigin
Die neue Weinkönigin trägt den Namen Cäcilia I.. Bürgerlich heißt sie Cäcilia Skoff und stammt aus Gamlitz im Bezirk Leibnitz. Aufgewachsen ist sie am Weingut Peter Skoff, heute arbeitet sie im Familienbetrieb "Die Amtmann" mit. Dort ist sie in Verkauf, Beratung, Weinverkostungen, Marketing sowie bei der Arbeit im Weingarten und Keller tätig. Nach ihrer Ausbildung an der Höheren Tourismusschule Semmering mit Schwerpunkt Eventmanagement und Sales absolvierte sie die Betriebsleiterausbildung für Obst- und Weinbau an der Fachschule Silberberg. Zudem ist sie Sommelière Österreich und Diplom-Sommelière. Berufliche Erfahrungen sammelte sie auch während eines Aufenthalts in Schweden.
Ich möchte mein Wissen aus Weinbau, Gastronomie und Tourismus nutzen, um den steirischen Wein und seine einzigartigen Regionen authentisch zu präsentieren und Menschen dafür zu begeistern.
Die neuen Hoheiten Julia und Sandra
An der Seite der neuen Weinkönigin stehen künftig Julia Perner und Sandra Purkart als Weinhoheiten. Julia Perner stammt aus Ehrenhausen an der Weinstraße und arbeitet am familieneigenen Weinbaubetrieb. Nach ihrer Ausbildung an der Fachschule Silberberg absolvierte sie die Meisterausbildung für Weinbau und Kellerwirtschaft sowie die Ausbildung zur Sommelière Österreich. Neben der Arbeit im Weingarten, Keller und Gästehaus produziert sie bereits ihre eigene Weinlinie.
Die Rolle der Weinhoheit sehe ich als tolle Gelegenheit, die steirische Weinkultur nach außen zu tragen und gleichzeitig meine eigene Leidenschaft zum Wein zu leben.
Die Arbeit der Winzer sichtbar machen
Sandra Purkart kommt aus Gleinstätten und ist ebenfalls im elterlichen Weinbaubetrieb mit Buschenschank tätig. Nach der Höheren Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe in Deutschlandsberg absolvierte sie die Betriebsleiterausbildung für Obst- und Weinbau in Silberberg. Neben ihrer Arbeit im Buschenschank und Weinkeller betreut sie auch die Social-Media-Kanäle des Familienbetriebs.
Es erfüllt mich, Menschen für unsere Weine, ihre Herkunft und die Arbeit der Winzerinnen und Winzer zu begeistern.
Strenge Prüfung für das königliche Amt
Der Weg zur Weinhoheit führt über eine umfangreiche Fachprüfung. Neben fundiertem Wissen über Weinbau und Kellerwirtschaft mussten die Kandidatinnen unter anderem Fachfragen zu Weinrecht, DAC-Weinen, Buschenschank, Glaskultur sowie Wein und Speisen beantworten. Außerdem waren vorbereitete und spontane Reden zu aktuellen Themen des Weinbaus gefragt. Auch eine professionelle Weinpräsentation und Weinbeschreibung gehörten zum Prüfungsprogramm.
Botschafterinnen des steirischen Weines
Agrarlandesrätin Simone Schmiedtbauer sieht in den neuen Weinhoheiten wichtige Repräsentantinnen des Landes: Sie werden in den kommenden zwei Jahren die steirische Weinkultur im In- und Ausland vertreten und die Steiermark als Genuss- und Weinland präsentieren. Auch Landwirtschaftskammerpräsident Andreas Steinegger betonte die Bedeutung des Amtes. Die Weinhoheiten seien wichtige Botschafterinnen für höchste Weinqualität, gelebte Tradition und Gastfreundschaft und würden damit nicht nur die Weinwirtschaft, sondern auch den Tourismus in der Steiermark stärken.