Geschmacksfeuerwerk: Die Österreichtorte im Porträt
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Wenn man an Süßspeisen denkt, die die Zuckerseiten der heimischen Kulinarik repräsentieren, kommen einem zumeist die weltweit gefeierten Klassiker in den Sinn: von der Sachertorte über die Mozartkugel bis hin zum Kaiserschmarrn. Eine neue Tortenkreation des Kärntner Kaffeehauses Café Sitzwohl in Seeboden am Millstättersee schickt sich jedoch an, diese kulinarischen Legenden herauszufordern und eines Tages in einem Atemzug mit ihnen genannt zu werden – die Österreichtorte.
Kreative Optik und Geschmack
Die mit Himbeeren oder Erdbeeren bedeckte Topfentorte erweist sich bereits optisch als kreatives Kunstwerk. Ihre äußeren Biskuitteigschichten, die die weiße Topfenmasse umschließen, werden mit roten Rüben und Lebensmittelfarbe eingefärbt, wodurch die einzelnen Tortenstücke nach dem Anschneiden an eine Österreichfahne erinnern. Die von Konditor und Lokal-Eigentümer Christoph Hinteregger kreierte Mehlspeise entfaltet am Gaumen ein fruchtig-frisches Aroma, das sich mit einer dezenten Süße zu einer raffinierten Komposition verbindet.
Einstimmiges Lob des Weekend-Teams
Und auch wenn die Österreichtorte bislang noch nicht zu den internationalen Aushängeschildern der heimischen Backstuben zählt, arbeitet ihr Schöpfer bereits mit Hochdruck daran, ihre Popularität über die Grenzen Kärntens hinaus kontinuierlich zu steigern. Vor diesem Hintergrund fand eine frisch gebackene Österreichtorte ihren Weg in die Redaktionsräume des steirischen Weekend Magazins. Dessen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gelangten nach einer eingehenden Verkostung zu einem einstimmigen Fazit: Die originelle Torte, die Kärntens ehemaliger Landeshauptmann Peter Kaiser bereits Bundespräsident Alexander Van der Bellen zum Geschenk gemacht hatte, erweist sich als ein kulinarisches Highlight, das sich Freunde feiner Mehlspeisen keinesfalls entgehen lassen sollten.