Volha Hapeyeva und Freda Fiala gewinnen den „rotahorn“-Preis

Seit 2011 werden mit dem „Rotahorn“-Preis, der vom Unternehmer Aufsichtsratsvorsitzender der Saubermacher Dienstleistungs AG Hans Roth initiiert wurde, literarische Nachwuchstalente gefördert. Die Preisträger werden von einer fachkundigen Jury gekürt, die dieses Jahr aus den steirischen AutorInnen Barbara Frischmuth, Valerie Fritsch und Andreas Unterweger, dem Germanisten Julian Kolleritsch sowie den Kulturjournalisten Werner Krause, Christoph Hartner und Heinz Sichrovsky bestand. Die Auswahl erfolgt außerdem in enger Zusammenarbeit mit der Literaturzeitschrift „manuskripte“. 

Faszinierende Leichtigkeit – Volha Hapeyeva

Der erste Preis ging dieses Jahr an die weißrussische Schriftstellerin und Dichterin Volha Hapeyeva. Sie konnte die Jury mit ihrem faszinierend leichten Stil begeistern, den sie in all ihren Werke einfließen lässt. In ihrem neusten Buch „Camel Travel“, das 2021 erschien, beschreibt sie die Beschränkungen des belarussischen Alltags in ihrer Kindheit. 

Suche nach Neuem – Freda Fiala

Über den zweiten Preis darf sich Freda Fiala freuen, die bereits 2020 mit dem „manuskripte“-Förderpreis ausgezeichnet wurde. Ihr Stil zeichnet sich durch die immerwährende Suche nach etwas Neuem aus, der sie zu neuen Formulierungen, Bildern und einem einzigartigen Sprachklang inspiriert. Bewusst entzieht sie sich mit ihren Werken jeglichen Gattungen. 

 

 

Der Rotahorn-Literaturpreis ist mit einer Summe von 5.000 Euro datiert – 3.000 gehen an den ersten und 2.000 Euro an den zweiten Preis. Die offizielle Preisverleihung wird voraussichtlich im November 2021 stattfinden.

Autor: Teresa Frank, 17.09.2021