SOKO Donau: In der Steiermark wird wieder ermittelt

Sie decken zwar Kriminalfälle auf, wissen jedoch auch, wie sie unentdeckt bleiben: Seit Dienstag drehten die Ermittler der SOKO Donau bereits in der steirischen Landeshauptstadt. Für die Folge "Lieblingsmensch" aus der 17. Staffel ging es für Andreas Kiendl, Helmut Bohatsch und dem neuen Neuen in der Truppe, Martin Gruber, unter anderem ins Priesterseminar der Diözese Graz-Seckau. Die letzten Dreharbeiten fanden im Grazer Volksgarten statt, wo sich heute Vormittag auch Bürgermeister Siegried Nagl und CINESTYRIA-Generalsekretär Enrico Jakob einfanden, um dem Set sowie den Schauspielern einen Besuch abzustatten. "Die Kulturstadt Graz muss auch das Thema Film bearbeiten", meint etwa Nagl.

Beliebte Folgen 

Seit 2008 dreht die SATEL Film jedes Jahr gleich mehrere Folgen einer Staffel in der Steiermark. So auch heuer, denn nach Graz geht es jetzt noch nach Vorau und im Oktober nach Leoben. Die steirischen Folgen sind bei den Zusehern äußerst beliebt, wie Enrico Jakob erklärt: "In Deutschland sahen alleine 67 Millionen, in Österreich 12,2 Millionen Zuseher die steirischen Folgen." Ein erfolg, an dem man anknüpfen möchte-

"Neue Deutsche"

In den neuen Folgen gibt es auch ein neues Gesicht, nämlich den bayerischen Schauspieler Martin Gruber, der Andreas Kiendl von nun an bei den Ermittlungen unterstützt. Gruber, bekannt aus "Die Bergretter", übernimmt die Rolle von Stefan Jürgens alias Carl Ribarski. Wie er die Steiermark bis jetzt erlebt hat? "Während meiner Zeit als ,Bergretter' in der Ramsau am Dachstein hatte ich langfristig das Vergnügen, das grüne Herz Österreichs aus allen möglichen Perspektiven zu bewundern. Ein herrlicher Fleck Erde, der mir mitsamt Menschen und Natur ans Herz gewachsen ist", schwärmt Gruber.

Die neuen Folgen werden voraussichtlich 2022 ausgestrahlt.

 

Die Soko Donau Ermittler

Interview mit Ermittler Andreas Kiendl

weekend: Was können Sie uns denn zur Folge "Lieblingsmensch" erzählen?

Kiendl: (lacht) Leider nicht allzu viel. Sie spielt in Graz und hat mit dem Obdachlosenmilieu zu tun. Die Folge hat zwar weniger Action, dafür dreht sich mehr um das Zwischenmenschliche. Wir versuchen die Folgen immer etwas zu differenzieren. Es gibt immer eine lustige, eine skurrile, eine etwas härtere...

weekend: Wie erleben Sie als Steirer die Dreharbeiten im grünen Herz Österreichs?

Kiendl: Es ist immer eine Freude. Ich bin irrsinnig gerne da. Ich habe in Graz studiert und ich glaube die Studienzeit bleibt jedem in guter Erinnerung. Jede Ecke erinnert mich an etwas, das ist herrlich.

weekend: Wie oft sind Sie eigentlich noch in der Steiermark?

Kiendl: Eigentlich recht oft! Ich habe meinen Zweitwohnsitz in Deutschlandsberg und seit ich Kinder habe, versuche ich eigentlich so oft wie möglich, in die Steiermark zu kommen. 

 

Autor: Cornelia Scheucher, 09.09.2021