Rekordjahr: „Babyboom“ in Graz Ragnitz

Bereits im Mai kündigte sich ein rekordverdächtiges Geburtenjahr an, denn: Alleine in diesem Monat kamen in der Klinik 142 Babys auf die Welt. Dieses Hoch zog sich durch das ganze Jahr 2021 und brachte eine Steigerung von rund 20 Prozent.
Warum sich so viele werdende Mütter für die Privatklinik entschieden haben, erklärt Pedram Afschar, Ärztlicher Leiter und Geschäftsführer der Klinik, wie folgt: „Zum einen hören wir immer wieder, dass sich viele werdende Eltern gerade in Zeiten der Pandemie in einem kleineren, familiären Umfeld sicherer fühlen, weiters ist es uns ein echtes Anliegen, dass die Väter bei der Geburt und im Wochenbett mit dabei sein können. Dies haben wir die ganze Zeit über ermöglicht.“

Strenge Sicherheitsmaßnahmen

Covid-Testungen und Besuchseinschränkungen waren unerlässlich. Für viele frischgebackene Eltern hatte das, laut der Klinikhebamme Andrea Weißmann, aber auch durchaus Vorteile. „Wenn die ersten Tage stressfrei verlaufen, wirkt sich das extrem positiv auf die Eltern-Kind-Beziehung aus. Diese besonders intensiven ersten Tage gehören den Eltern mit ihrem Neugeborenen ganz allein. Und wir bemerken, dass diese Zeit des Ankommens in ihrer neuen Rolle ganz in Ruhe sowohl von den Eltern als auch von den Babys äußerst positiv wahrgenommen wird. Für den Rest der Familie und den Freundeskreis bleibt im Anschluss zu Hause viel Zeit zum Kennenlernen des Neugeborenen“, so die Hebamme.

Autor: Melanie Ogris, 10.01.2022