Omikron: Mutationsscreening ab sofort

Wie bereits berichtet, gibt es in der Steiermark den ersten Omikron-Verdachtsfall. Bestätigt wurde dieser bisher noch nicht, doch das Land reagiert schnell auf die Vermutung. Die PCR-Tests an den Teststraßen, in Apotheken und die PCR-Gurgeltests für die Heimanwendung werden nun direkt im auswertenden Labor nach Vorliegen eines positiven Testergebnisses zusätzlich auf die Omikronvariante untersucht. Durch diese Maßnahme soll die Ausbreitung schnellstmöglich nachverfolgt werden. Zeigt die Analyse einen Hinweis auf die Variante, wird diese zur detaillierten Sequenzierung an die AGES weitergeleitet.

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Omikronvariante auch in der Steiermark verbreitet sein wird. Die flächendeckende Mutationsanalyse ist ein gutes Instrument dem Virus ‚auf der Spur‘ zu sein. Um dem Virus auch ‚voraus‘ zu sein, arbeiten wir in der Steiermark mit Hochdruck an den Drittimpfungen. Diese werden momentan weiter vorangetrieben, wofür ich den Ärztinnen und Ärzten, den Mitarbeitenden an den Impfstraßen und bei den Impfbussen für ihren unermüdlichen Einsatz herzlich danke. – Gesundheitslandesrätin Juliane Bogner-Strauß

Autor: Melanie Ogris, 15.12.2021