Modernes Image der Jungbauern

Im Jahr 2001 ist der Jungbauernkalender das erste Mal erschienen. Er sollte das Image der österreichischen Landwirtschaft modernisieren und aufpeppen. „Die Allgemeinheit hatte ein extrem konservatives Bild vom Bauernbund. Da hab ich mir gedacht, diesem Hinterwäldler-Gedanken müssen wir entgegenwirken“, erzählt Franz Tonner, der mit der NEUES Land Medien GesmbH Herausgeber und Verleger des Kalenders ist.

Neueste Technik.

Für die neueste Ausgabe steht das Thema moderne Technik im Vordergrund. „Die bäuerlichen Familienbetriebe leisten jeden Tag eine herausragende Arbeit, das wollen wir so authentisch wie möglich veranschaulichen. Dazu gehören auch Geräte, ohne die die Arbeit nicht mehr möglich wäre“, ergänzt Tonner. Zum Alltag als Landwirt gehört nämlich nicht nur die große körperliche Anstrengung, sondern natürlich auch der Umgang mit der neuesten Technik. „Die österreichische Landwirtschaft ist wesentlich moderner, als viele von uns denken. Der Jungbauernkalender soll hier einen Beitrag zur Aufklärungsarbeit leisten und zeigen, wie jung und dynamisch die heimische Agrarszene ist. Wir sind auch dankbar mit der ACA Group um Roman Roth und dem Landesverband Steirischer Geflügelhalter Partner gefunden zu haben, die uns unterstützen“, freut sich Tonner.

Bestens abgelichtet.

Als Fotograf konnte für die diesjährige Ausgabe Arthur Mallaschitz gewonnen werden. Er besitzt sein Fotostudio bereits seit 30 Jahren, wodurch er viel Erfahrung mitbringt. Sein Aufwachsen auf einem landwirtschaftlichen Betrieb schafft auch eine persönliche Motivation für das Projekt. „Ich will mitwirken, ein realistisches Bild der jungen Bäuerinnen und Bauern zu zeichnen, denn sie sind es, die uns in Zukunft ernähren werden. Ich möchte in Erinnerung bringen, wie sehr wir alle von unserer Landwirtschaft abhängig sind, gerade in Zeiten von COVID“, betont Mallaschitz.

Großer Ansturm.

Das Interesse, Teil des neuen Jungbauernkalenders zu sein, war auch heuer wieder sehr groß. Insgesamt bewarben sich 700 junge Frauen und Männer aus ganz Österreich und Bayern als Model. „Leider können am Ende nur 24 Models vor der Kamera stehen. Wichtig ist uns bei der Auswahl ein enger Bezug zur Landwirtschaft, die Frauen und Männer müssen von einem Betrieb abstammen oder auf einem leben, selbst Landwirtin oder Landwirt sein oder eine landwirtschaftliche Ausbildung absolviert haben. Auch jeweils ein Model aus Bayern ist im Kalender abgebildet, da aufgrund von COVID eine eigene Bayernauflage heuer nicht möglich war“ erklärt Projektleiter Alexander Macek. Besonders erfreulich ist, dass heuer vier Steier im Kalender zu sehen sind. Mit Denise Magnes aus Weißkirchen, Julia Lenz aus Köflach, Franz Silly aus St. Martin im Sulmtal und Michael Weger aus Stallhofen ist die steirische Landwirtschaft bestens vertreten.

Bestellungen möglich.

Der Jungbauernkalender 2021 kann bereits um 28,- € unter www.jungbauernkalender.at bestellt werden. Zahlungen sind bequem mit Kreditkarte, Sofortüberweisung oder Rechnung möglich. Ende Oktober findet dann die offizielle Kalenderpräsentation statt.

Autor: Teresa Frank , 30.09.2020