Die soziale Infrastruktur von morgen gestalten
Jugend am Werk ringt jeden Tag um innovative Lösungen für seine Kund*innen: Jährlich begleitet das Unternehmen rund 20.000 Menschen in der Steiermark als verlässlicher Partner auf Zeit. „Unsere Leistungen bewegen sich auf einem hohen professionellen Niveau – und das wird so bleiben, trotz volatiler Umwelten und eines herausfordernden budgetären Rahmens. Qualität und Verlässlichkeit sind eine unabdingbare Basis für gute soziale Arbeit und daran halten wir fest“, beschreibt Geschäftsführerin Sandra Schimmler.
Optimismus für 2026
Dazu gehört auch, das eigene Angebot ständig weiterzuentwickeln: „Angesichts schwieriger Rahmenbedingungen, globaler Krisen und des steigenden Spardrucks auf Bundes-, Landes- und Gemeindeebene wäre Pessimismus naheliegend. Aber bei Jugend am Werk haben wir uns bewusst dafür entschieden, Herausforderungen aktiv aufzugreifen. Wir wissen um unsere Rolle als Teil der kritischen Infrastruktur und um das Vertrauen, dass unsere Auftraggeber*innen in unsere Fachlichkeit und Leistungsfähigkeit setzen“, sagt Schimmler.
So eröffnet Jugend am Werk 2026 eine neue Kinder- und Jugendwohngruppe in Deutschlandsberg für Kinder im Alter von fünf bis 15 Jahren, die nicht mehr zuhause leben können. Zusätzlich ist eine weitere Krisenunterbringung neben den bestehenden Einrichtungen tartaruga und 4Raum geplant.
Berufliche Inklusion
Auch im Bereich des inklusiven Arbeitsmarkts wächst das Angebot: In Judenburg entsteht ein neues Zentrum, das Menschen mit Behinderung auf ihrem beruflichen Weg begleitet. Weiters geplant sind ein neues gemeinnütziges Beschäftigungsprojekt für Langzeitarbeitslose – das inservice Deutschlandsberg – sowie der weitere Ausbau der Mobilen sozialpsychiatrischen Betreuung (MsB) in den steirischen Regionen. „Für all diese Angebote orientieren wir uns immer an den Lebenswelten, Ressourcen und Möglichkeiten unserer Kund*innen“, erklärt Walerich Berger, Geschäftsführer von Jugend am Werk Steiermark. „Unsere Dienstleistungen sind so vielfältig wie die Menschen, die wir begleiten.“
Auf dem neuesten Stand
Gleichzeitig legt das Unternehmen großen Wert darauf, fachlich am Puls der Zeit zu bleiben: „Im Bereich Kinder, Jugend und Familie sind zum Beispiel der Umgang mit digitalen Medien und sexuelle Bildung große Themen. Deshalb haben wir in den vergangenen Jahren ein medienpädagogisches und ein sexualpädagogisches Konzept entwickelt. So wollen wir Jugendliche sicher in die digitale Welt begleiten und über ihre sexuellen Rechte informieren“, so Schimmler.
Darüber hinaus setzt Jugend am Werk bei der Nutzung neuer Technologien bewusst auf Innovation. Seit 2025 steht zum Beispiel allen Mitarbeitenden der KI-Chatbot „myJAW“ zur Verfügung. myJAW soll nicht nur die Arbeit mit dem internen Qualitätsmanagement erleichtern, sondern kann auch bei der Erstellung oder Übersetzung von Texten unterstützen. „Damit sind wir anderen Unternehmen der Sozialbranche aktuell einen Schritt voraus“, sagt Schimmler.
Nachhaltig aus Prinzip
Diese vorausschauende Haltung zeigt sich nicht zuletzt im Umgang mit ökologischer Verantwortung: „Nachhaltigkeit ist für uns ein Grundsatz. Deshalb optimieren wir kontinuierlich unsere internen Prozesse, achten auf nachhaltige Beschaffung, einen ressourcenschonenden Fuhrpark und eine verantwortungsvolle, ethisch fundierte Unternehmensführung. In unseren Projekten bringen wir soziale Arbeit und ökologische Verantwortung in Einklang“, erklärt Schimmler. Im Herbst 2025 hat Jugend am Werk Steiermark seinen ersten Nachhaltigkeitsbericht fertiggestellt und dafür eine klimabezogene Szenarioanalyse durchgeführt. So wurden umfassende Daten erhoben, die Fortschritte in puncto Klimaschutz und Nachhaltigkeit auch künftig messbar machen sollen.
Pfeiler für sozialen Zusammenhalt
Dieses Zusammenspiel aus klarer Haltung, Stabilität und Innovationsbereitschaft kommt auch nach außen an. Eine aktuelle Umfrage von mResearch unter Steirer*innen zeigt ein hohes Vertrauen in die Sozialwirtschaft. Mehr als 85 Prozent der Befragten sehen in Jugend am Werk Steiermark einen wichtigen Pfeiler für den sozialen Zusammenhalt. „Wir sind den internationalen Menschenrechtskonventionen verpflichtet und arbeiten tagtäglich an mehr Chancengerechtigkeit und gesellschaftlicher Teilhabe für die Menschen, die wir begleiten. Es freut uns, dass das auch so wahrgenommen wird. Gleichzeitig ist es ein Auftrag, diesen Kurs beizubehalten“, schließt Berger.
Info & Kontakt
Jugend am Werk Steiermark GmbH
Lendplatz 35
8020 Graz
Tel: +43 (0) 50/7900-0
E-Mail: office@jaw.or.at
Web: www.jaw.or.at
