Jogginghosentag: Eine Grazer Erfindung

„Wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren“, sagte einst Karl Lagerfeld. Doch als Modesünde gilt die bequeme Hose schon lange nicht mehr. Mit dem 21. Jänner hat sie sogar einen Ehrentag bekommen und zählt somit zu den wohl amüsantesten „Feiertagen“.

Die Geschichte dazu

Tatsächlich gibt es den internationalen Jogginghosentag erst seit wenigen Jahren. Vor 13 Jahren beschlossen die damaligen Schüler des Lichtenfels-Gymnasiums Alexander Painsi, Matthias Strohmeier, Matthias Geisriegler und Martin Riesel aus Graz, gemeinsam mit ihrer gesamten Schulklasse an Fasching (21. Januar 2009) in Jogginghosen zur Schule zu kommen. Da viele ihrer Mitschüler begeistert waren, legten sie dieses Event zur Tradition fest. 2010 standen die Gründer dann vor einem Problem: Fasching fiel in die Ferienzeit – und so wurden die beiden Ereignisse separat zelebriert und der 21. Januar offiziell zum internationalen Jogginghosentag ernannt.

Von der Schule in die Welt

Doch wie haben es die vier Schüler geschafft, aus einer Schultradition einen weltweiten Feiertag zu machen? Sie haben einfach eine Veranstaltung auf Facebook gegründet und wie die Klasse im Jahr zuvor, war auch die virtuelle Welt sofort davon begeistert. Bereits im ersten Jahr nahmen über 130.000 Menschen teil. Die geteilten Fotos sorgten für Aufsehen, so das 2011 die Teilnehmerzahl auf 600.000 anstieg.

Autor: Melanie Ogris, 21.01.2022