„Ist Luisa da?“: Initiative nun auch in Grazer Freibäder

Mit „Ist Luisa da?“ können sich Personen, die sich in einem Grazer Frei- und Hallenbad sexuell belästigt fühlen, künftig Hilfe von der Badeaufsicht holen.
Autor: Melanie Ogris, 28.06.2022 um 16:11 Uhr

Unter dem Titel „Luisa geht schwimmen“ wurden nun auch die Bäder der Freizeit Graz Teil des „Luisa ist da“-Projektes. Wer sich bei einem Schwimmbadbesuch aus einer unangenehmen oder brenzligen Situation befreien möchte, kann Sie sich mit der Frage „Ist Luisa da?“ an das Personal wenden und erhält so Hilfe.

Gemeinsam gegen Belästigung

Seit 2019 läuft „Luisa ist da“ in mittlerweile über 40 Grazer Lokalen und 17 Grazer Jugendzentren. Die Aktion richtet sich an Mädchen und Frauen, die sich beim Besuch eines Lokals, einer Bar oder einer Diskothek aus einer unangenehmen Situation befreien möchten. Nachdem es schwierig ist, sich an fremde Personen zu wenden, wird der Code „Luisa“ verwendet. Das soll das Hilfeholen erleichtern.