Hund von Fischbacher Bürgermeisterin erschossen

Am Montag meldete eine 44-Jährige aus dem Bezirk Weiz der Polizei, dass ihr seit dem Vorabend vermisster Hund tot aufgefunden wurde. Die Verletzungen deuten darauf hin, dass der Hund erschossen wurde. Laut „Kleine Zeitung“ handelt es sich um den Hund von Silvia Karelly, der Bürgermeistern von Fischbach.

Wie jeden Abend war Emil von meinem Mann kurz rausgelassen worden. Als Emil nach einer Viertelstunde nicht auftauchte, begab sich die ganze Familie auf die Suche – vergeblich. Als ich heimgekommen bin, ist meine Tochter auf der Straße gestanden und hat nach Emil gerufen – es folgte eine schlaflose Nacht. Emil war ein Familienmitglied und der beste Freund meiner kleinen Tochter. – Silvia Karelly, der Kleinen Zeitung gegenüber

Tatwaffe: Schrotflinte

„Der Hund wurde aus kürzester Distanz erschossen. Beim Röntgen habe ich viele Schrotkugeln im Kopfbereich feststellen können. Es war wie eine Hinrichtung“, zeigt sich der Weizer Amtstierarzt Gerhard Kutschera gegenüber der Kleinen Zeitung erschüttert.

Motiv unklar

„Der Hund hat niemandem etwas zuleide getan, deshalb grüble ich natürlich, ob das mit meiner Arbeit zu tun hat. Aber mir fällt kein einziger Vorfall ein, bei dem ich jemanden so vor den Kopf gestoßen habe, dass man so etwas tun könnte“, zeigt sich Karelly gegenüber der Kleinen Zeitung entsetzt.

Die Polizei ermittelt in alle Richtungen und ist dankbar für Hilfe aus der Bevölkerung. Hinweise an die Polizeiinspektion Ratten unter 0664-858 5197.

Autor: Melanie Ogris, 11.05.2022