Graz bleibt Sportstadt
Sowohl von Seiten des Bundes, als auch bei Land Steiermark und der Stadt Graz schrumpfen die für den Sport nutzbaren Mittel. Nicht nur der Spitzensport, der mit seiner Vorbildwirkung motivierend auf die Gesellschaft ausstrahlen soll, bekommt das zu spüren, sondern leider vor allem auch die vielen Vereine, die Tag für Tag mit vollem Einsatz für ihren Sport kämpfen.
Erhalt der Sportstätten
Die Sportstadt Graz, seit 2022 auch offiziell „Global Active City“, versucht trotz dieser widrigen Umstände gegenzusteuern: Oberste Priorität bleibt neben der Förderung der mehr als 200 Grazer Sportvereine die Erhaltung und nach Möglichkeit der Ausbau der inzwischen 40 Grazer Bezirkssportplätze, die gratis genutzt werden können.
Egal ob Beachvolleyball, Basketball, Calisthenics, Tennis, Boccia, Bike Parks, Inline-Skatung, Tischtennis, Streetworkout, Kletterwände oder Skaterrampen – das Angebot ist breit gestreut und oberste Priorität bleibt es, die Grazerinnen und Grazer zu mehr Bewegung zu bewegen. Allein, weil es immer mehr übergewichtige Kinder gibt, davon 18 % der Zehnjährigen.
Lust auf Bewegung
In dieses Konzept passt auch der im Vorjahr ins Leben gerufene QR-Trainer, welcher es jedem Handy- oder Computer- Besitzer ermöglicht, unter fachkundiger Anleitung seine Sporteinheiten auszuüben – von einfachen Übungen für Gesundheits- und Fitnesstraining über Mentale Gesundheit bis hin zur Schulgesundheit reichen die Übungen!
Weitere Schwerpunkte: Mit dem seit mehr als 20 Jahren vom Sportamt Graz ausgetragenen Laufcup für Kinder und Jugendliche, dem Vereinssporttag für Schulkinder (Sport-„Schnuppertage“ im ATG), dem Fußballaktionstag sowie der Förderung diverser von Vereinen und Dachverbänden getragenen Veranstaltungen und Projekten soll zur Bewegung motiviert und der niederschwellige Einstieg in den Sport schon in jungen Jahren ermöglicht werden.
Allen Widrigkeiten zum Trotz ist eines sicher: Graz bleibt Sportstadt!
