Orientierung im Schnee verloren: Zwei Wanderer in Not
Am Kaiserschild sind am Montagmittag zwei junge Wanderer in eine alpine Notlage geraten. Die 19 und 20 Jahre alten Personen waren auf dem markierten Wanderweg 683 unterwegs, als ihnen der über Nacht gefallene Schnee zum Problem wurde. Auf rund 1.780 Metern Seehöhe verloren sie die Orientierung und setzten schließlich einen Notruf ab.
Orientierung im Schnee verloren
Der Vorfall ereignete sich am Montag, 26. Oktober, im Bereich des Kaiserschildes. Die beiden Wanderer waren auf dem markierten Wanderweg 683 unterwegs.
Auf einer Seehöhe von rund 1.780 Metern erschwerte der frisch gefallene Schnee die Orientierung zunehmend. Schließlich wussten die beiden jungen Wanderer nicht mehr weiter und verständigten die Einsatzkräfte.
Gerade im alpinen Gelände können sich die Bedingungen durch Neuschnee innerhalb kurzer Zeit deutlich verändern. Markierungen und Wegverläufe sind dann teilweise nur schwer oder gar nicht mehr zu erkennen.
Bergrettung steigt zu den Wanderern auf
Nach dem Notruf wurde die Bergrettung Eisenerz alarmiert. Die Einsatzkräfte machten sich zu Fuß auf den Weg zu den beiden Personen und erreichten sie schließlich im verschneiten Gelände.
Vor Ort stand zunächst die Versorgung der beiden Wanderer im Vordergrund. Aufgrund der niedrigen Temperaturen und der längeren Zeit im Schnee waren sie bereits unterkühlt.
Unterkühlt, aber unverletzt
Die Bergretter brachten die beiden Wanderer zunächst in einem Notzelt unter. Dort konnten sie sich aufwärmen und wurden mit warmem Tee versorgt.
Trotz der Unterkühlung hatten die 19- und 20-Jährigen Glück: Sie waren nicht verletzt. Nachdem sich ihr Zustand stabilisiert hatte, begann der Abstieg ins Tal.
Aufgrund der schwierigen Bedingungen wurden die beiden unter Seilsicherung begleitet. So konnten die Einsatzkräfte gewährleisten, dass der Abstieg im verschneiten Gelände möglichst sicher verlief.
19 Bergretter im Einsatz
Insgesamt standen 19 Mitglieder der Bergrettung Eisenerz im Einsatz. Unterstützt wurden sie von einem Beamten der Alpinpolizei.
Die beiden Wanderer konnten schließlich unverletzt ins Tal gebracht werden. Der Einsatz zeigt einmal mehr, wie schnell sich die Bedingungen im Gebirge durch Schneefall verändern können, selbst auf markierten Wanderwegen.