Waldbrand im Pongau: Sonderalarm – Hubschrauber kämpfen gegen Flammen
- Feuerwehr kämpft gegen Flammen im alpinen Gelände
- Hubschrauber und Drohne unterstützen Einsatzkräfte
- Sonderalarmplan regelt Einsatz bei schwierigen Bedingungen
- Bereits zweiter Waldbrand innerhalb weniger Tage
Ein erneuter Waldbrand im Pongau hat am Donnerstag einen Großeinsatz ausgelöst. In der Bäreckrinne im Tennengebirge bei Werfen brennt ein Latschenfeld auf rund 1.600 Metern Seehöhe. Aufgrund des steilen und schwer erreichbaren Geländes wird der Sonderalarmplan der Stufe 2 aktiviert.
Feuerwehr kämpft gegen Flammen im alpinen Gelände
Rund 35 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Werfen und St. Johann stehen aktuell im Einsatz. Der betroffene Bereich umfasst etwa 100 Quadratmeter. Die Löscharbeiten gestalten sich schwierig, da sich der Waldbrand in unwegsamem Gelände ausbreitet und nur schwer zugänglich ist.
Hubschrauber und Drohne unterstützen Einsatzkräfte
Unterstützung kommt aus der Luft: Zwei Polizeihubschrauber stehen im Einsatz und transportieren Löschwasser zur Brandstelle. Zusätzlich wird eine Drohne eingesetzt, um sich einen Überblick über das Gebiet zu verschaffen und die Maßnahmen gezielt zu steuern.
Das Löschwasser wird aus einem Speicherteich beim Kraftwerk Sulzau entnommen, da eine Versorgung am Boden kaum möglich ist.
Sonderalarmplan regelt Einsatz bei schwierigen Bedingungen
Der aktivierte Sonderalarmplan der Stufe 2 kommt bei größeren Schadenslagen zum Einsatz. Er ermöglicht die koordinierte Alarmierung zusätzlicher Kräfte über Gemeindegrenzen hinweg und stellt sicher, dass auch Luftunterstützung rasch angefordert wird.
Gerade bei Waldbränden in alpinem Gelände ist diese Maßnahme entscheidend, da der Wassertransport und der Zugang zur Brandstelle erheblich erschwert sind.
Bereits zweiter Waldbrand innerhalb weniger Tage
Der aktuelle Waldbrand im Pongau ist nicht der erste in dieser Woche. Bereits am Dienstag hat ein Latschenbrand am Raucheck in Pfarrwerfen einen aufwendigen Löscheinsatz erforderlich gemacht. Auch dort sind Hubschrauber im Einsatz gestanden.
Trockene Böden und hohe Temperaturen erhöhen das Risiko für weitere Waldbrände in der Region.