Tragischer Alpinunfall: 57-Jähriger stirbt bei Bergtour
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Ein tragischer Alpinunfall hat sich am Wochenende am Untersberg ereignet. Ein 57-jähriger Mann aus Salzburg wurde nach einer groß angelegten Suchaktion nur noch tot aufgefunden. Der erfahrene Bergsteiger war bereits in den frühen Morgenstunden zu einer Tour über den Ostgrat aufgebrochen, kehrte jedoch nicht wie vereinbart zurück.
Nachdem Angehörige den Mann als vermisst gemeldet hatten, starteten die Einsatzkräfte umgehend eine Suchaktion.
Hubschrauber entdeckt abgestürzten Mann
An der Suche beteiligten sich die Alpine Einsatzgruppe Hallein, die Bergrettung Österreich sowie ein Polizeihubschrauber. Während eines Suchfluges entdeckte die Besatzung schließlich eine abgestürzte Person auf der deutschen Seite des Untersbergs, unweit der Staatsgrenze.
Die österreichischen Einsatzkräfte informierten daraufhin sofort die Bayerische Polizei, die gemeinsam mit weiteren Rettungskräften den Einsatz koordinierte.
Jede Hilfe kam zu spät
Eine Notärztin des Rettungshubschraubers „Christoph 14“ wurde zur Unglücksstelle geflogen. Für den 57-Jährigen kam jedoch jede Hilfe zu spät – sie konnte nur noch seinen Tod feststellen.
Nach bisherigen Erkenntnissen dürfte der erfahrene Alpinist im Bereich der ersten Kletterstellen aus bislang ungeklärter Ursache abgestürzt sein. Er war alleine unterwegs und nicht mit einem Sicherungsseil gesichert.
Schwierige Bergung im alpinen Gelände
Die Bergung des Verstorbenen gestaltete sich aufgrund des schwierigen Geländes aufwendig. Im Einsatz standen die Bergwacht Marktschellenberg, die Alpine Einsatzgruppe Mitte der Bayerischen Polizei sowie der Polizeihubschrauber „Edelweiß 14“.
Der Helikopter befand sich bereits wegen eines weiteren tödlichen Bergunfalls in den Berchtesgadener Alpen in der Region und konnte rasch zum Einsatzort verlegt werden. Insgesamt waren sieben Einsatzkräfte der Bergwacht an der Bergung beteiligt.