Bei Tauerntunnel: Auto steht in Flammen
Auf der vielbefahrenen Tauernautobahn (A10) stand plötzlich ein Auto lichterloh in Flammen. Die örtliche Freiwillige Feuerwehr wurde mitten in der Nacht aus dem Schlaf gerissen, um das brennende Wrack zu löschen. Der spektakuläre Brand des Autos nach dem Tauerntunnel führte zu nächtlichen Behinderungen in Fahrtrichtung Süden.
Alarm im Lungau: Motorraum in Vollbrand
Um exakt 1:16 Uhr heulten im Lungau die Sirenen. Die Freiwillige Feuerwehr Zederhaus wurde zu einem Fahrzeugbrand auf die Tauernautobahn alarmiert. Rund 1,5 Kilometer nach dem Südportal des Tauerntunnels in Fahrtrichtung Villach war ein Pkw aus bislang völlig ungeklärter Ursache in Brand geraten. Als die ersten Löschfahrzeuge an der Einsatzstelle eintrafen, schugen bereits meterhohe Flammen aus dem vorderen Bereich des Fahrzeugs – der gesamte Motorraum stand zu diesem Zeitpunkt bereits in Vollbrand.
Erleichterung: Kein E-Auto-Brand und unverletzte Insassen
Aufgrund der ersten Notrufe waren die Retter zunächst von einem brennenden Elektrofahrzeug ausgegangen, was aufgrund der chemischen Reaktionen der Batterien einen weitaus komplizierteren Löschangriff erfordert hätte. Vor Ort stellte sich jedoch schnell heraus, dass es sich um einen klassischen Pkw mit Verbrennungsmotor handelte. Die wichtigste Nachricht des Einsatzes betraf jedoch die Personen im Wagen: Alle Fahrzeuginsassen hatten den brennenden Pkw geistesgegenwärtig rechtzeitig am Pannenstreifen abgestellt, sich in Sicherheit gebracht und blieben unverletzt.
Aufräumarbeiten und Bergung bis in die Morgenstunden
Für die Brandbekämpfung mussten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Zederhaus unter schwerem Atemschutz vorgehen. Nach dem erfolgreichen Löscheinsatz wurde das völlig ausgebrannte Autowrack von einem privaten Abschleppdienst geborgen und abtransportiert. Die Feuerwehrleute säuberten anschließend die Fahrbahn von Trümmern und ausgelaufenen Betriebsstoffen. Gegen 3:00 Uhr morgens konnte der Einsatz schließlich offiziell beendet werden.