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Kerim Alajbegovic während einer Ecke im Spiel gegen FC Basel.
Kerim Alajbegovic entscheidet das Spiel mit zwei frühen Traumtoren.
Kerim Alajbegovic entscheidet das Spiel mit zwei frühen Traumtoren.
Klaus Huber/FC Salzburg

Nach Basel-Sieg: Das braucht Salzburg fürs Weiterkommen

23.01.2026 um 08:14, Yunus Emre Kurt
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FC Salzburg hält die Hoffnung am Leben: Ein starker Heimsieg gegen Basel sorgt für ein kleines Europa-League-Wunder. Jetzt braucht es ein perfektes Finale.

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Noch ist Salzburgs Europa-League-Traum nicht ausgeträumt. Mit einem überzeugenden 3:1-(3:0)-Heimsieg gegen den FC Basel hielten die Bullen ihre kleine, aber vorhandene Chance auf den Einzug ins Play-off der Europa League am Leben. Mann des Abends war Kerim Alajbegovic, der mit einem Doppelschlag in der Anfangsphase früh für klare Verhältnisse sorgte.

Die Salzburger präsentierten sich von Beginn an hellwach, aggressiv im Pressing und deutlich zielstrebiger als die Gäste aus der Schweiz. Bereits in der vierten Minute profitierte Alajbegovic von einem schweren Fehler von Ex-Salzburger Flavius Daniliuc, fing einen Querpass ab und hämmerte den Ball aus rund 20 Metern unhaltbar ins lange Eck.

Nur acht Minuten später legte der bosnische Teamspieler nach: Mit einer technisch starken Aktion ließ er zwei Gegenspieler stehen und traf via Unterkante der Latte zum 2:0.

Salzburg dominant

Die Hausherren hatten das Spiel danach fest im Griff. Die Defensive rund um Tim Trummer und Jonas Schuster stand sicher, Basel fand kaum Wege durch das kompakte Salzburger Mittelfeld. Besonders auffällig: Xherdan Shaqiri blieb völlig blass und wurde zur Pause ausgewechselt.

Noch vor dem Seitenwechsel erhöhte Frans Krätzig nach einer hohen Balleroberung auf 3:0 (35.). Zuvor hatten Sota Kitano, Trummer und Krätzig selbst bereits gute Möglichkeiten ausgelassen, Yorbe Vertessen traf zudem die Stange.

„Wir haben von der ersten Minute an gezeigt, dass wir dieses Spiel unbedingt gewinnen wollen“, sagte Salzburg-Trainer Thomas Letsch nach der Partie. „Das war eine sehr reife Leistung.“

Kurzes Aufbäumen der Gäste

Nach dem Seitenwechsel wechselte Basel gleich dreifach, doch der erhoffte Umschwung blieb aus. Erst ein Abwehrpatzer brachte die Gäste kurzzeitig zurück ins Spiel: Jeremy Agbonifo profitierte von einem Luftloch Schusters und verkürzte auf 1:3 (56.).

Der Treffer wirkte jedoch nur kurz als Weckruf. Salzburg übernahm rasch wieder die Kontrolle und erspielte sich weitere Chancen. Alajbegovic traf erneut die Latte (62.), Marvin Hitz parierte stark gegen Soumaila Diabate (68.), Edmund Baidoo scheiterte knapp (78.).

Finale in Birmingham entscheidet alles

Mit nun sechs Punkten aus sieben Spielen lebt Salzburgs Mini-Chance auf einen Platz unter den Top 24 weiter, wenn auch nur rechnerisch. Am kommenden Donnerstag wartet mit Aston Villa allerdings eine Mammutaufgabe. Die Engländer haben ihr Achtelfinalticket bereits sicher, werden aber vor heimischem Publikum dennoch voll gefordert sein.

„Wir wissen, dass es sehr schwer wird. Aber solange eine Chance da ist, werden wir alles investieren“, betonte Letsch.

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