„Reparaturbonus“: Handy reparieren und kassieren

Viele Salzburgerinnen und Salzburger kennen den „Reparaturbonus“ noch nicht, denn als er im Dezember 2019 eingeführt wurde, wurde er nicht gerade an die große Glocke gehängt. Man vertraute anscheinend auf die Mundpropaganda. Und die machen wir jetzt auch, denn wir sind der Meinung, Reparieren von (leicht beschädigten) Geräten bringt’s.

Vorbildwirkung

Also: Gefördert werden durch die Landes-Umweltabteilung  Reparaturen von Haushaltselektronik und diversen Elektrogeräten, jedoch keine Serviceleistungen (Reinigungen, Softwareupdates oder Wartungen). Im Rahmen der Bonus-Aktion wurden bereits über 11.000 Anträge bewilligt und über 800.000 Euro an Reparaturkosten zurückgezahlt. Die Salzburger Initiative zur Müllvermeidung und Unterstützung von Gewerbetrieben läuft so gut, dass der Bund im kommenden Jahr eine ähnliche Bonusaktion starten will.

Reparieren statt wegwerfen | Credit: www.neumayr.cc

Wer wird gefördert?

Ein Förderansuchen kann jeder private Salzburger Haushalt stellen.

Wer darf reparieren?

Die Reparatur muss bei einem im "Reparaturführer Salzburg" gelisteten Betrieb durchgeführt werden.

Was darf repariert werden?

Elektrogeräte wie Mobiltelefone, Kaffeemaschinen, PCs, Tablets, Laptops, Waschmaschinen, Schleudern, Trockner oder Geschirrspüler.

Wieviel casht man dabei?

Gefördert werden 50 Prozent der Bruttokosten. Pro Haushalt kann mehrmals angesucht werden, die Gesamtfördersumme pro Kalenderjahr beträgt maximal 100 Euro.

Wie geht das?

Die Reparatur-Rechnung bezahlen und auf www.salzburg.gv.at/reparaturbonus das Formular ausfüllen!

Autor: Gert Damberger, 03.05.2021