Schock-Fund: Verweste Leiche in Wohnung entdeckt
Beamte der Polizei Wels machten am Dienstagvormittag in einem Mehrparteienhaus eine erschreckende Entdeckung. In einer Wohnung stießen sie auf die verweste Leiche einer 86-jährigen Frau. Besonders tragisch: Die Seniorin dürfte bereits seit längerer Zeit tot im Bett gelegen haben, während ihre Tochter weiterhin in den Räumlichkeiten lebte.
Verweste Leiche in Schlafzimmer entdeckt
Der Einsatz wurde ausgelöst, nachdem Nachbarn im Stiegenhaus des Gebäudes einen starken Verwesungsgeruch wahrgenommen hatten. Als die Beamten die betreffende Wohnung kontrollierten, wurden sie von der 53-jährigen Bewohnerin empfangen. Diese führte die Polizisten direkt in den Raum, von dem der Geruch ausging.
Beeinträchtigte Tochter lebte bei Toter
Die 53-Jährige lebte offenbar gemeinsam mit ihrer 86-jährigen Mutter in der Wohnung. Laut Polizeiangaben leidet die Tochter unter einer starken psychischen Beeinträchtigung. Dies dürfte auch der Grund sein, warum der Tod der Mutter nicht gemeldet wurde und die Frau über einen längeren Zeitraum mit der Verstorbenen zusammenwohnte.
Staatsanwaltschaft ordnet Obduktion an
Da der Zeitpunkt und die genauen Umstände des Todes der Seniorin bislang völlig unklar sind, hat die Justiz bereits erste Schritte eingeleitet. Fremdverschulden kann zum jetzigen Zeitpunkt weder bestätigt noch ausgeschlossen werden.
Weil die Todesursache unklar ist, wurde von der Staatsanwaltschaft Wels eine Obduktion angeordnet. Die Ermittlungen des Landeskriminalamtes laufen auf Hochtouren, um Licht in den tragischen Vorfall zu bringen. Die Tochter der Verstorbenen wird derzeit medizinisch und psychologisch betreut.