Reiten im Winter: Auf Hufen und Kufen

Leise knirscht der Schnee. Das Wandern ist des Reiters Lust – Wandern wird immer beliebter. Wir verraten Ihnen, was das Winterwunderland Oberösterreich für Pferd und Reiter zu bieten hat und worauf man bei einem Ritt in der kalten Jahreszeit aufpassen sollte.
Autor: Conny Engl, 28.12.2021 um 10:30 Uhr

So wie die meisten Menschen bei einer Farbe zuerst an Rot denken, wird Wintersport unweigerlich mit Skifahren assoziiert. Dabei gibt es so viel mehr Sportarten, die im Schnee Spaß machen. Dass Reiten dazugehört, können mindestens 50.000 Oberösterreicher bestätigen, denn so viele sitzen regelmäßig auf einem Ross.

Wintermärchen

Besonders im Winter ist ein Ritt durch märchenhafte Wälder mit angezuckerten Baumwipfeln und glitzernde Schneelandschaften mit Alpenpanorama ein ganz besonderes Erlebnis. Wanderreiten wird hierzulande immer beliebter. Dabei unterscheidet man grundsätzlich zwischen Trail und stationärem Wanderritt oder auch Sternritt. Beim Trail übernachtet man jede Nacht woanders. Bei der stationären Variante kehrt man abends wieder zurück zur gleichen Unterkunft und reitet am nächsten Tag eine andere Strecke. Ein besonders großes markiertes Reitwegenetz gibt es mit 700 Kilometern auf der Mühlviertler Alm. Mehr als 50 Betriebe bieten dort Übernachtungs- oder Rastmöglich­keiten für Reiter und Pferd an.

Aufwärmen auf Hufen

Mit Kälte kommen Pferde zwar besser klar als mit Hitze. Doch so wie wir Menschen auch, sollten die Muskeln der Vierbeiner aufgewärmt werden, ­bevor es richtig losgeht. Wenn Sie anfangs 15 bis 20 Minuten im Schritt reiten, schont das nicht nur die Muskulatur der Pferde, sondern beugt auch Verletzungen vor.

Highlights auf Kufen

Auch für Nichtreiter gibt es hierzulande viele Angebote: von romantischen Kutschenfahrten über Planwagentouren bis zu Pferdeschlittenfahrten.