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Martin Hajart | Credit: VP Linz
VP Linz

VP-Linz Chef Hajart kritisiert Kürzungen bei der Stadtreinigung

27.08.2026 um 10:22, Weekend Online
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Linzer VP kritisiert Bürgermeister Prammer für Nacht und Nebelaktion zu Lasten der Sauberkeit. Hajart: „Es muss mehr statt weniger gereinigt werden!“

Mit deutlicher Kritik reagiert die VP Linz auf die Einsparungen im Bereich der Linzer Stadtreinigung. Für VP Linz-Chef Martin Hajart sind die Kürzungen angesichts der aktuellen Situation in der Stadt ein „fatales Zeichen“.

„Die Verwahrlosung nimmt in Linz vielerorts sichtbar zu. Gerade jetzt bei der Stadtreinigung den Sparstift anzusetzen, ist daher das völlig falsche Signal. Die Antwort auf den zunehmenden Schmutz und immer mehr Beschwerden kann nicht sein, dass in Linz der Putzbesen in die Ecke gestellt wird“, kritisiert Hajart.

Vielzahl an Beschwerden 

Die VP Linz registriere seit geraumer Zeit eine steigende Zahl an Beschwerden aus der Bevölkerung und durch Wirtschaftstreibende. „Uns erreichen mittlerweile tagtäglich Nachrichten, Fotos und Videos von Linzerinnen und Linzern, die unhaltbare Zustände dokumentieren. Besonders häufig geht es dabei um die Landstraße und die Innenstadt – also ausgerechnet um die Visitenkarte unserer Stadt“, so Hajart.

Drogen, Alkohol, verschmutzte Straßen und Plätze, achtlos weggeworfener Müll und mangelnde Sauberkeit seien längst nicht mehr nur ein optisches Problem. „Sauberkeit ist ein wesentlicher Bestandteil der Lebensqualität und auch eine Frage des Sicherheitsgefühls. Wenn öffentliche Räume zunehmend ungepflegt wirken, entsteht sehr schnell der Eindruck, dass sich niemand mehr darum kümmert. Diesen Eindruck dürfen wir in Linz nicht entstehen lassen“, betont der Vizebürgermeister.

Gerade die Landstraße müsse als zentrale Einkaufsstraße und Aushängeschild der Landeshauptstadt besonders gepflegt werden. Ein attraktives Stadtzentrum sei nicht nur für die Linzerinnen und Linzer wichtig, sondern ebenso für Handel, Gastronomie, Tourismus und Wirtschaft.

SPÖ verantwortet Kürzungen an mehreren Stellen 

Hajart fordert daher, die Kürzungen bei der Stadtreinigung zu überdenken. Es wird aktuell gleich an mehreren Stellen gekürzt: Die Landstraße, die bislang alle zwei Wochen durchgewaschen wurde, kommt künftig nur noch alle drei Wochen dran. Statt drei sind dafür nur noch zwei Wasserwägen unterwegs. Auch die Mistkübel werden viel seltener entleert – statt täglich nun nur noch am Dienstag, Donnerstag und Freitag. Dies wird dazu führen, dass die Menschen bei vollen Mistkübeln ihren Abfall auf den Mistkübel bzw. daneben hinstellen.

Klar ist, dass sich die Verantwortlichen – allesamt von der SPÖ – nun nicht auf „eine Entscheidung des Magistrats“ ausreden können. Für den so genannten „Inneren Dienst“ des Magistrats ist der Bürgermeister (SPÖ) zuständig, für die Stadtfinanzen StR Gegenhuber (SPÖ) und fürs Personal Vizebürgermeisterin Zukan (SPÖ).

Für die VP Linz ist klar: „Die SPÖ darf nicht in einer Nacht und Nebelaktion die Reinigung in Linz kürzen! Der Verwahrlosung der Innenstadt gehört entgegengewirkt. Das heißt es sollte mehr gereinigt werden, anstatt weniger!“

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