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Legionellen unter dem Mikroskop als Symbolbild zum Legionellen-Ausbruch in Linz mit drei Todesopfern.
Nach dem Legionellen-Ausbruch in Linz sind drei Menschen gestorben.
Nach dem Legionellen-Ausbruch in Linz sind drei Menschen gestorben.
KI-generiert / dall.e / Stefanie Hermann

Legionellen in Linz: Drei Menschen nach Ausbruch tot

21.08.2026 um 08:44, Stefanie Hermann
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Legionellen-Ausbruch in Linz: Drei Menschen sind gestorben, 26 erkrankt. Kühltürme der Linz AG sind belastet, die genaue Quelle wird weiter gesucht.

Ein Legionellen-Ausbruch in Linz hat mittlerweile drei Todesopfer gefordert. Insgesamt sind seit Beginn der Häufung 26 Menschen erkrankt. Alle 24 Betroffenen aus Oberösterreich mussten im Krankenhaus behandelt werden müssen, teilweise auf der Intensivstation. Die Behörden suchen weiterhin nach der Infektionsquelle.

Drei Tote nach Legionellen-Ausbruch

Zuletzt sind vier weitere Erkrankungen bekannt geworden. Neben den 24 Patientinnen und Patienten aus Oberösterreich sind zwei Menschen betroffen, die im Ausland leben, sich vor ihrer Infektion aber in Linz aufgehalten haben.

Die Legionärskrankheit, auch Legionellose genannt, ist eine schwere Form der Lungenentzündung. Ausgelöst wird sie durch Legionellen, die sich unter geeigneten Bedingungen in wasserführenden Systemen vermehren können.

Kühltürme der Linz AG unter Verdacht

Eine Spur führt zu Kühltürmen der Linz AG in der Wienerstraße. Dort sind Legionellen nachgewiesen worden. Die Anlagen sind inzwischen gereinigt und desinfiziert. Ein ursächlicher Zusammenhang mit dem Ausbruch ist damit aber noch nicht nachgewiesen.

Die Behörden such deshalb nach weiteren mögliche Infektionsquellen. Mehr als 150 Umweltproben aus Kühltürmen, Springbrunnen, Waschanlagen und Haushalten sind bereits genommen worden. Mehr als 80 davon wurden mittlerweile ausgewertet.

Genetische Analyse liefert wichtige Spur

Neue Erkenntnisse gibt es bei der Untersuchung der Erkrankten. Bei drei Personen ist derselbe Legionellen-Subtyp „Allentown/France“ festgestellt worden. Laut AGES sind die Bakterien genetisch eng miteinander verwandt.

Das spricht dafür, dass sich die drei Betroffenen an derselben Quelle angesteckt haben. Abzuwarten bleibt, ob die genetischen Analysen eine Verbindung zu einer der untersuchten Umweltproben ergeben.

KI soll bei Suche nach Quelle helfen

Bei der Suche setzen die Behörden inzwischen auch auf technische Unterstützung. Künstliche Intelligenz, Satellitenbilder sowie Wetter- und Betriebsdaten sollen dabei helfen, mögliche Infektionsquellen einzugrenzen.

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