Vorarlberger Transportfirma pleite: 15 Dienstnehmer betroffen
- Konkursverfahren am Landesgericht Feldkirch eröffnet
- 15 Dienstnehmer betroffen: Passiva von bis zu 111.000 Euro
- Ungewisse Zukunft: Masseverwalterin entscheidet über Schließung
Über das Vermögen der BA24 Handel und Transporte GmbH mit Sitz in Mäder wurde am Landesgericht Feldkirch ein Konkursverfahren eröffnet. Auslöser für den gerichtlichen Schritt war ein öffentlich-rechtlicher Gläubigerantrag. Von der Insolvenz sind bis zu 15 Dienstnehmer betroffen. Ob das Transportunternehmen fortgeführt werden kann oder eine endgültige Schließung droht, obliegt nun der gerichtlich bestellten Masseverwalterin.
Konkursverfahren am Landesgericht Feldkirch eröffnet
Wie die Gläubigerschutzverbände KSV1870 und AKV bekanntgeben, wurde am 5. Oktober 2026 das Insolvenzverfahren über das Vermögen der BA24 Handel und Transporte GmbH am Landesgericht Feldkirch unter dem Aktenzeichen offiziell eröffnet. Der Antrag auf Konkurseröffnung wurde von einem öffentlich-rechtlichen Gläubiger eingebracht.
Das Unternehmen hat seinen Standort in der Industriestraße 3 in 6841 Mäder und ist laut Firmenbuch im Bereich des gewerblichen Gütertransports sowie im allgemeinen Handel tätig. Zu den genauen Ursachen des wirtschaftlichen Niedergangs liegen den Gläubigerschützern derzeit noch keine detaillierten Angaben vor. Die Hintergründe des Vermögensverfalls werden nun im Zuge des gerichtlichen Verfahrens genauer aufgearbeitet.
15 Dienstnehmer betroffen: Passiva von bis zu 111.000 Euro
Von der Pleite des Rheintaler Betriebes sind nach Angaben des KSV1870 insgesamt 15 Dienstnehmer betroffen. Hinsichtlich der Verschuldung weichen die vorliegenden Angaben der Gläubigerschutzverbände noch leicht voneinander ab: Während der KSV1870 die Verbindlichkeiten vorläufig mit rund 85.000 Euro beziffert, geht der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) von etwa 10 betroffenen Gläubigern mit Gesamtforderungen in der Höhe von rund 111.000 Euro aus.
Den bisherigen Gerichtsunterlagen zufolge stehen den Verbindlichkeiten im Vermögensverzeichnis der Schuldnerin lediglich geringfügige Vermögenswerte gegenüber. Inwieweit noch verwertbares Anlage- oder Umlaufvermögen vorhanden ist, wird die vom Gericht eingesetzte Insolvenzverwalterin in den kommenden Wochen prüfen müssen.
Ungewisse Zukunft: Masseverwalterin entscheidet über Schließung
Zum Masseverwalter hat das Landesgericht Feldkirch die Dornbirner Rechtsanwältin Mag. Nuschine Messner bestellt. Sie muss nun kurzfristig beurteilen, ob der Betrieb liquiden Spielraum für eine geordnete Unternehmensfortführung bietet oder ob die umgehende Einstellung und Schließung der Firma angezeigt ist. Ein Antrag auf Sanierung wurde von der Geschäftsführung bislang nicht eingebracht.