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Ein völlig zerstörtes Auto steht nach einem schweren Verkehrsunfall auf der S1 bei Korneuburg auf der Fahrbahn, während Feuerwehrkräfte die Unfallstelle sichern.
Bei dem schweren Unfall auf der S1, Korneuburg, ist eine 17-Jährige ums Leben gekommen.
Bei dem schweren Unfall auf der S1, Korneuburg, ist eine 17-Jährige ums Leben gekommen.
FF Korneuburg

Korneuburg: 17-Jährige stirbt bei schwerem Unfall auf S1

07.04.2026 um 08:47, Stefanie Hermann
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Tragischer Unfall in Korneuburg am Ostermontag auf der S1. Der 24-jährige Lenker überlebt schwer verletzt, seine 17-jährige Beifahrerin stirbt am Unfallort.

Ein schwerer Verkehrsunfall auf der S1 bei Korneuburg fordert am Montag in der Früh ein Menschenleben. Eine 17-jährige Beifahrerin stirbt noch an der Unfallstelle, nachdem ein Pkw frontal gegen einen Anpralldämpfer kracht.

Auto kracht mit hoher Geschwindigkeit gegen Anpralldämpfer

Der Unfall ereignet sich gegen 7.55 Uhr im Bereich des Tunnels Kreuzenstein. Laut Zeugenaussagen ist der 24-jährige Lenker aus dem Bezirk Krems mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Er fährt am Pannenstreifen, verliert die Kontrolle und prallt frontal gegen einen Anpralldämpfer. In weiterer Folge kracht der Pkw gegen eine Betonwand.

Durch die Wucht des Aufpralls wird das Fahrzeug über alle Fahrstreifen der S1 geschleudert und stößt erneut gegen die Mittelbetonleitwand. Erst danach kommt der Pkw schwer beschädigt auf dem zweiten Fahrstreifen zum Stillstand. Trümmerteile verteilen sich über mehrere hundert Meter.

17-Jährige stirbt noch an der Unfallstelle

Für die 17-jährige Beifahrerin kommt jede Hilfe zu spät. Einsatzkräfte befreien sie mit hydraulischem Rettungsgerät aus dem Wrack. Sie erliegt noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen.

Der 24-jährige Lenker wird bei dem Unfall schwer verletzt. Er wird vom Notarztteam, darunter auch der Rettungshubschrauber Christophorus 9, erstversorgt und anschließend ins Landesklinikum Korneuburg eingeliefert.

Großeinsatz und Sperre der S1

Die Bergungsarbeiten gestalten sich aufgrund des großflächigen Trümmerfeldes äußerst aufwendig und dauern rund eine Stunde. Während des Einsatzes bleibt die S1 im Unfallbereich bis kurz nach 11.00 Uhr gesperrt.

Unfallursache weiterhin unklar

Die genaue Ursache des Unfalls ist derzeit noch Gegenstand von Ermittlungen. Hinweise auf überhöhte Geschwindigkeit liegen laut Polizei jedoch vor.

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