Studie bestätigt: Kärntens Mittelständler trotz Krise optimistisch

Die großen Herausforderungen unserer Zeit – Pandemie, Krieg, Energiepreise, Lieferkettenprobleme, Personalmangel – ändern nichts daran, dass die Kärntner Unternehmen positiv in die nahe Zukunft blicken.
Autor: Pia Kulmesch, 10.10.2022 um 11:43 Uhr

Laut einer repräsentativen IMAS-Studie im Auftrag von Erste Bank und Sparkassen erwarten 65 Prozent der Unternehmen in den kommenden zwei bis drei Jahren eine positive Entwicklung. Verantwortlich dafür ist auch das gestärkte Eigenkapital: 39 Prozent der Unternehmen in Kärnten konnten ihr Eigenkapital in den letzten ein bis zwei Jahren erhöhen. Das Volumen neuer Kredite von Erste Bank und Sparkassen wächst: Im Jahresvergleich stieg das Kreditneuvolumen zum Ende August um 9,4 Prozent auf ca. 1,86 Milliarden Euro seit Jahresbeginn.

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Digitalisierung schreitet voran

86 Prozent der befragten Unternehmen in Kärnten messen der Digitalisierung hohe Bedeutung für ihren Betrieb bei. Vor allem die Pandemie ist laut den Befragten dafür verantwortlich. Die Digitalisierung hat bereits in allen wichtigen Unternehmensbereichen Einzug gehalten, von der Buchhaltung bis zum Einkauf und Vertrieb.