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Eine gemeinsame Motocross-Ausfahrt von Vater und Sohn endet tragisch.
Motocross-Unfall: Der 54-Jährige stirbt noch an der Unfallstelle, sein 14-jähriger Sohn wird schwer verletzt ins Klinikum geflogen.
Motocross-Unfall: Der 54-Jährige stirbt noch an der Unfallstelle, sein 14-jähriger Sohn wird schwer verletzt ins Klinikum geflogen.
HelgaQ / Shutterstock.com

Motocross-Unfall: Ausfahrt mit Sohn endet tödlich

03.09.2026 um 10:39, Yunus Emre Kurt
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Ein Vater und sein 14-jähriger Sohn verunglücken bei einer Motocross-Ausfahrt in Kärnten. Ein umgestürzter Baum wird ihnen zum Verhängnis.

Eine gemeinsame Motocross-Ausfahrt von Vater und Sohn hat im Bezirk Hermagor ein tragisches Ende genommen. Ein 54-jähriger Kärntner und sein 14-jähriger Sohn waren am Mittwochvormittag mit zwei Motocross-Maschinen in einem Waldgebiet unterwegs. Als beide nicht wie vereinbart nach Hause kamen, ortete die Ehefrau beziehungsweise Mutter ihre Mobiltelefone und fuhr zu dem angezeigten Standort. Dort fand sie den 54-Jährigen unter einem entwurzelten Baum und den Jugendlichen verletzt an einer Böschung.

Vater und Sohn starten gemeinsame Ausfahrt

Der 54-jährige Mann aus dem Bezirk Hermagor brach am 2. September gegen 11.15 Uhr gemeinsam mit seinem 14-jährigen Sohn zu einer Motocross-Ausfahrt auf. Beide waren jeweils mit einer eigenen Maschine in einem Waldgebiet im Bezirk unterwegs.

Als Vater und Sohn nicht zur vereinbarten Zeit wieder zu Hause eintrafen, wurde die Familie zunehmend besorgt. Die Ehefrau des Mannes beziehungsweise Mutter des Jugendlichen versuchte daraufhin, den Aufenthaltsort der beiden herauszufinden.

Mutter ortet die Mobiltelefone

Über eine Ortung der Mobiltelefone konnte die Frau schließlich einen Standort feststellen. Sie fuhr selbst in das Waldgebiet und gelangte zu einer unbefestigten und abgeschrankten Forststraße.

Dort bot sich ihr ein dramatisches Bild. Der 54-Jährige lag unter einem entwurzelten Baum, der quer über der Fahrbahn lag. Sein 14-jähriger Sohn befand sich verletzt im Bereich der Straßenböschung.

Daraufhin wurden umgehend die Einsatzkräfte alarmiert. Polizei, Rettung, Notarzt, Bergrettung und Feuerwehr rückten zur schwer zugänglichen Unfallstelle aus.

Baum liegt direkt hinter einer Kuppe

Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei dürften Vater und Sohn mit ihren Motocross-Maschinen über eine Fahrbahnkuppe gefahren sein. Direkt dahinter lag ein entwurzelter Baum quer über der Forststraße.

Offenbar konnten die beiden das Hindernis nicht mehr rechtzeitig erkennen beziehungsweise darauf reagieren. Beide dürften zu Sturz gekommen sein. Der genaue Ablauf wird weiterhin untersucht.

Der ORF berichtet ebenfalls, dass die beiden Motocross-Fahrer nach einer Kuppe auf den querliegenden Baum getroffen sein dürften. Das Hindernis soll nach einem Windwurf auf der Straße gelegen haben.

Für den Vater kommt jede Hilfe zu spät

Der 14-Jährige erlitt bei dem Unfall vermutlich schwere Verletzungen. Nach der notärztlichen Erstversorgung wurde er mit dem Rettungshubschrauber C11 in das Klinikum Klagenfurt geflogen.

Für seinen 54-jährigen Vater kam hingegen jede Hilfe zu spät. Trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen erlag der Mann noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.

Im Einsatz standen laut Polizei unter anderem Beamte aus St. Stefan an der Gail und Hermagor, das Rote Kreuz mit einem Notarzteinsatzfahrzeug und zwei Rettungsfahrzeugen, der Rettungshubschrauber C11, die Bergrettung Hermagor sowie die Feuerwehr Köstendorf.

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