Hart durchgreifen: Ist der Lockdown zu "light"?

Mehrere Wissenschaftler fordern härtere Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie. Der derzeitige Lockdown light sei nicht zielführend, heißt es. Was glauben Sie?
Autor: Mirela Nowak-Karijasevic, 09.11.2020 um 12:56 Uhr

Die Gastronomie und Hotellerie mussten mit Novemberbeginn die Schotten dichtmachen. Schulen, Geschäfte und andere Lebensbereiche sind vom Lockdown nicht - oder kaum - betroffen. In einer Aussendung von vier Wittgenstein-Preisträgern heißt es nun, es drohe am 18. November eine "Katastrophe". Eine Triage sei unausweichlich und PatientInnen würden unbehandelt sterben müssen, weil die Maßnahmen zu locker seien. Sie fordern die sofortige Schließung von allen Schulen, die Erhöhung des Abstands auf zwei Meter sowie das Herunterfahren von weiteren Betrieben und die Einführung der Homeoffice-Pflicht.

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