Finanzspritze für Open Air-Gastro im Winter

Was in vielen Metropolen der Welt auch ohne Pandemie gut funktioniert hat, wird jetzt auch in Kärnten umgesetzt: Mit Winter-Gastgärten will man sich auf mögliche weitere Covid-19-Einschränkungen einstellen und die befürchteten Umsatzeinbußen so gering wie möglich halten. Nachdem einige Städte und Gemeinden mit einer entsprechenden Gesetzesänderung bereits den Weg für die Open Air-Gastronomie im Winter freigeschaufelt hatten, zieht das Land nun an und unterstützt die Betriebe mit Finanzspritzen. Für die Anschaffung wintertauglicher Gastgartenausstattung gibt es pro Betrieb die Hälfte (maximal 2.000 Euro) der Investitionssumme zurück. Insgesamt warten 200.000 Euro im Topf. Abgewickelt wird es über die Wirtschaftskammer Kärnten. Stefan Sternad, Obmann der WK-Fachgruppe Gastronomie:

Es war für viele unserer Betriebe ein wirklich hartes Jahr. Größere Investitionen können die meisten derzeit kaum stemmen. Nun hoffen wir auch, dass uns Städte und Gemeinden bei der Gestaltung der Winter-Gastgärten entgegenkommen werden. Es geht dabei vor allem um genügend Platz, die Möglichkeit zur Überdachung und Beheizung.

Auch der zuständige Landesrat Sebastian Schuschnig richtet seinen Appell an die Kommunen:

Wenn der Gastgarten nicht einladend gestaltet ist und keinen Schutz vor Wind und Wetter bietet, wird sich das Gästeaufkommen vermutlich eher in den Innenbereich verlagern. Da wir alle die Infektionszahlen niedrig halten wollen, müssen wir nun unser Bestes geben, um die Open Air-Gastronomie zu fördern.

Für ein wohlwollendes Miteinander | Credit: WKK/Studiohorst

Alle Details zur Förderung sind auch unter wko.at/ktn/tourismus zusammengefasst.

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Gastgärten: Hot or not?

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Autor: Mirela Nowak-Karijasevic , 14.10.2020