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Fußball auf einem Spielfeld als Themenbild für die Strafverifizierung eines Matches von Austria Klagenfurt
Ärger um den Spielbericht: Die Austria Klagenfurt Amateure verlieren drei Punkte am grünen Tisch.
Ärger um den Spielbericht: Die Austria Klagenfurt Amateure verlieren drei Punkte am grünen Tisch.
Nattawit Khomsanit / Shutterstock.com

Skurril: Computer kostet Austria den Sieg

21.08.2026 um 10:54, Marcel Toifl
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Der Sieg der Austria Klagenfurt Amateure gegen den ASV wurde in ein 0:3 umgewandelt. Grund dafür war ein EDV-Fehler im Intranet-Spielbericht.

Ein sportlicher Erfolg der Austria Klagenfurt Amateure in der Unterliga Mitte endete in einer administrativen Niederlage. Trotz eines 2:1-Heimsieges im Klagenfurter Duell gegen den ASV Klagenfurt wertete der Strafausschuss des Kärntner Fußballverbandes die Partie nachträglich mit 0:3 gegen die Hausherren.

2:1-Heimsieg auf dem Spielfeld

Sportlich verlief die Begegnung auf dem Kunstrasen im Sportpark Klagenfurt zunächst erfolgreich für die Violetten. Die Gäste des ASV Klagenfurt gingen zwar bereits in der 5. Minute durch Jamie Lukes Frank in Führung, doch die Hausherren glich in der 36. Minute durch Fabian Rötzer aus.

In einer umkämpften zweiten Halbzeit entschied schließlich ein Eigentor von Jakob Nikolaus Huber in der 67. Minute die Partie zugunsten der Klagenfurter Amateure, die den Vorsprung bis zum Schlusspfiff verteidigten.

Strafwertung durch EDV-Problem

Nach dem Spiel legte der ASV Protest ein, da ein nicht ordnungsgemäß eingetragener Akteur auf dem Feld stand. Moritz Tatschl bestritt das Match für die Austria Klagenfurt Amateure, war jedoch nicht auf dem offiziellen Spielbericht vermerkt. STRAFA-Chefstellvertreter Armin Müller erklärt dazu gegenüber der Kronen Zeitung: Formal ist die Sache klar. Es wurde seitens der Austria ein EDV-Problem geschildert – aber letztendlich wurde es falsch eingetragen.

Austria-Coach Stefan Friessnegger schildert die Hintergründe der Fehlereingabe in der Krone: Co-Trainer Christian Mauthner trug um 16.24 Uhr die richtigen Spieler ein, speicherte das ab und dachte, damit wäre es erledigt. Das ist so im Protokoll ersichtlich. Anschließend fuhr das System aber offenbar runter. Um 16.26 Uhr schien Moritz Tatschl nicht mehr in der Intranet-Aufstellung auf, dafür Felix Fuchs – und vier andere Spieler hatten plötzlich eine falsche Rückennummer.

Protest und Kritik am Gegner

Durch die Strafverifizierung werden die Austria Klagenfurt Amateure bei Punktegleichheit in der Tabelle zurückgereiht. Der Verein kündigt an, gegen das Urteil Protest einzulegen.

Zudem zeigte sich Trainer Friessnegger in der Kronen Zeitung enttäuscht über das Verhalten des Gegners: Die haben 90 Minuten keinen Ball gesehen, klar brauchen sie jeden Punkt. Aber sie hätten mich auch anrufen können und wir hätten das geklärt ...

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