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Magistrat der Landeshauptstadt Freistadt Eisenstadt

Eisenstadt goes Pink

10.08.2026 um 12:25, Sabine Riebenbauer-Golautschnig
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Eine Stadt setzt ein Zeichen. Nicht eine Veranstaltung. Nicht ein einzelner Aktionstag. Sondern ein ganzer Monat, in dem eine Stadt gemeinsam Haltung zeigt.

Mit „Eisenstadt goes Pink“ startet die Landeshauptstadt im Oktober gemeinsam mit der Pink Ribbon-Initiative Burgenland und der Krebshilfe Burgenland eine Solidaritätsinitiative, die Aufmerksamkeit für Brustkrebsvorsorge schaffen und gleichzeitig Spenden sammeln soll. „Pink Ribbon steht weltweit für Solidarität, Hoffnung und Zusammenhalt. Genau diese Werte wollen wir auch in Eisenstadt sichtbar machen. Wir möchten zeigen, was möglich ist, wenn eine ganze Stadt gemeinsam für eine gute Sache einsteht“, betont Bürgermeister Thomas Steiner. Das Rohkonzept steht, viele Partner und Sponsoren sind schon an Bord. Gleichzeitig richtet die Stadt einen offenen Aufruf an weitere Unternehmen, Vereine und Privatpersonen, sich noch an der Initiative zu beteiligen.

Im Oktober wird Pink das Stadtbild prägen. Die Pestsäule wird in pinkes Licht getaucht, der Stadtbus trägt die Pink-Ribbon-Botschaft durch Eisenstadt, Fahnen und kreative Gestaltungselemente machen die Initiative im gesamten Stadtgebiet sichtbar. Die Fußgängerzone wird dabei zum Mittelpunkt der Kampagne und verbindet das Herz der Stadt mit einem lebenswichtigen Thema. Gleichzeitig entsteht ein abwechslungsreicher Aktionsmonat mit Vernissage, Straßenkonzerte, Informationsveranstaltungen, uvm.

In den vergangenen Wochen wurden zahlreiche Gespräche mit Unternehmerinnen und Unternehmern vor allem in der Innenstadt geführt. Viele haben ihre Unterstützung zugesagt und arbeiten bereits an eigenen Ideen und Aktionen. Denn die Resonanz war dabei außergewöhnlich. „Es war spürbar, dass die meisten Gesprächspartner beim Thema Krebs sofort ein bestimmtes Gesicht vor Augen hatten. Dieses Thema betrifft nahezu jeden und wir wollen jetzt gemeinsam nicht nur ein Zeichen setzen, sondern einen Unterschied machen“, so Steiner.  Jeder kann nach seinen eigenen organisatorischen, zeitlichen oder finanziellen Möglichkeiten unterstützen. Ob pink gestaltete Schaufenster, besondere Produkte, Benefizaktionen, Informationsangebote oder kreative Ideen – jede Form der Beteiligung trägt dazu bei, das Thema sichtbar zu machen und Spenden zu sammeln. Steiner weiter: „Jede noch so kleine Unterstützung gewinnt an Kraft, wenn sie Teil einer gemeinsamen Bewegung wird. Was einzelne Betriebe oder Personen allein bewirken können, wird durch das gebündelte Auftreten in Eisenstadt vervielfacht – und schafft eine Aufmerksamkeit, die weit über die Stadtgrenzen hinausreicht.“

Pink Ribbon und Krebshilfe Burgenland: Aus Vision wurde gemeinsame Bewegung

„Pink Ribbon lebt davon, dass Menschen miteinander ins Gespräch kommen und möglichst viele Menschen gemeinsam ein Zeichen setzen. Bei einem Event in Eisenstadt habe ich von der Idee erzählt, eine ganze Stadt in Pink zu verwandeln – als sichtbares Zeichen der Solidarität mit allen Frauen, die von Brustkrebs betroffen sind. Und Bürgermeister Steiner hat sofort gesagt: Das machen wir! Dass daraus nun in Eisenstadt eine gemeinsame Bewegung entsteht, freut mich unglaublich. Diese Kampagne zeigt, dass jeder Beitrag zählt und gemeinsam eine enorme Wirkung entfalten kann. Dass Eisenstadt diesen Gedanken nun mit so viel Engagement umsetzt, zeigt, was möglich ist, wenn viele an einem Strang ziehen“, so Pink Ribbon Botschafterin Ágnes Ottrubay, die ebenfalls aufruft sich noch zu beteiligen. Denn genau das macht diese Aktion so besonders. Jeder Beitrag zählt. Jede Idee schafft Aufmerksamkeit. Und jede Aufmerksamkeit kann Leben retten.

Auch die Krebshilfe Burgenland begrüßt die Initiative ausdrücklich. Andrea Konrath, Geschäftsführerin der Krebshilfe: „Früherkennung kann Leben retten. Gleichzeitig sind viele Betroffene und ihre Familien auf Unterstützung angewiesen. Jede Spende hilft uns dabei, Beratung, Begleitung und konkrete Hilfe anzubieten. Dass sich eine gesamte Stadt hinter dieses Anliegen stellt, ist von unschätzbarem Wert.“ 

Mitmachen wird einfach – jeder Beitrag zählt 

Ein Herzstück der Kampagne werden die „Platzerl in Pink“ sein. Zahlreiche Gastronomiebetriebe machen während des Aktionszeitraums Platz für eigene pinke Tische und machen sie zu sichtbaren Zeichen der Solidarität. Doch sie sollen weit mehr sein als ein Blickfang: Die „Platzerl in Pink“ werden zu Orten der Begegnung. Derzeit arbeiten Stadt, Gastronomie und Partner an einem Programm, das diese Plätze mit Leben füllen soll. Jeder Tisch wird zudem mit einem QR-Code ausgestattet, über den Besucherinnen und Besucher unkompliziert direkt für Pink Ribbon spenden können – auch Kleinstbeträge sind ausdrücklich willkommen. Denn viele kleine Beiträge können gemeinsam Großes bewirken.

Unternehmen haben außerdem die Möglichkeit, selbst ein „Platzerl in Pink“ zu übernehmen oder die Kampagne als offizieller Partner zu unterstützen. Dafür werden Sponsoringpakete in unterschiedlichen Größen angeboten, sodass für jeden Betrieb – vom Einzelunternehmen bis zum Großbetrieb – eine passende Möglichkeit besteht (Infos unter www.eisenstadt.at/goespink

Darüber hinaus startet die Stadt einen breiten Partneraufruf. Schon mit einem Beitrag von 50 Euro kann man offizieller Unterstützer der Kampagne werden. Als sichtbares Zeichen erhalten alle Partner Pink-Ribbon-Plakette, die gut sichtbar an der Eingangstür, im Schaufenster oder in der Ordination, Kanzlei oder im Geschäft angebracht werden kann. Ob Friseursalon, Arztpraxis, Steuerberatung, Handwerksbetrieb oder Verein – jede Teilnahme macht die gemeinsame Bewegung größer.

„Diese Kampagne lebt davon, dass möglichst viele Menschen Teil davon werden. Niemand muss Großes leisten, um Großes zu bewirken. Ob ein kleines Geschäft, eine Arztpraxis, ein Verein oder ein Einzelunternehmen – jede Unterstützung macht unsere gemeinsame Botschaft stärker. Uns war wichtig, Beteiligungsmöglichkeiten zu schaffen, die wirklich für jedes Budget und jede Betriebsgröße passen. Gemeinsam können wir eine Bewegung entstehen lassen, die weit über Eisenstadt hinaus Aufmerksamkeit für die wichtige Arbeit von Pink Ribbon schafft“, sagt Gemeinderätin und Stadtbezirksvorsteher von Eisenstadt Waltraud Bachmaier. 

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