Eisenstadt wächst – und die OSG schafft neuen Wohnraum
Mehr als 2.500 Wohnungen und Reihenhäuser hat die Oberwarter Siedlungsgenossenschaft (OSG) bereits in der Landeshauptstadt errichtet. Rund 5.500 Menschen leben heute in OSG-Wohnungen – etwa ein Drittel der Eisenstädter Bevölkerung. Und das Wachstum geht weiter.
Vier Meilensteine
Gleich vier Meilensteine wurden kürzlich gemeinsam mit der Stadtgemeinde und den beteiligten Partnerbetrieben gefeiert: die Gleichenfeier der Wohnhausanlage in der Neusiedlerstraße, die Gleichenfeier des zweiten Bauabschnitts der Reihenhäuser in der Ziegelofengasse, der Start des dritten Bauabschnitts sowie die Baueinleitung für den Umbau des ehemaligen OSG-Büros in der Bahngasse.
26 Millionen Euro für die Region
Die laufenden Projekte stehen nicht nur für neuen Wohnraum, sondern auch für regionale Wertschöpfung. Insgesamt werden rund 26 Millionen Euro investiert, mehr als 90 Prozent der Aufträge gehen an burgenländische Unternehmen. „Es ist wichtig, ausreichend Wohnraum für Jung und Alt zu schaffen und unterschiedliche Wohnformen anzubieten“, betont Bürgermeister Thomas Steiner. OSG-Obmann Alfred Kollar verweist auf die jahrzehntelange Verbindung: „Eisenstadt ist seit sechs Jahrzehnten ein wichtiger Wegbegleiter der OSG.“
Vom Reihenhaus bis zur Eigentumswohnung
In der Ziegelofengasse entstehen weitere Reihenhäuser. In der Neusiedlerstraße werden mit der zweiten Stiege 40 neue Wohnungen geschaffen, einige davon sind noch verfügbar. Und auch in der Bahngasse wird Bestehendes neu gedacht: Aus dem ehemaligen OSG-Büro entstehen acht Wohnungen mit Einbauküchen, die sofort ins Eigentum übernommen werden können. Damit zeigt sich einmal mehr: Moderne Stadtentwicklung bedeutet nicht nur Neubau, sondern auch, vorhandene Gebäude sinnvoll weiterzuentwickeln – und so zusätzlichen Wohnraum mitten in Eisenstadt zu schaffen.