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Alfons Haider bringt 2027 „Die Csardasfürstin" ins Südburgenland.
Alfons Haider bringt 2027 „Die Csardasfürstin" ins Südburgenland.
Andreas Hafenscher

„Die Csárdásfürstin“ kommt nach Schloss Tabor

30.07.2026 um 09:06, Manfred Vasik
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Generalintendant Alfons Haider präsentiert auf Schloss Tabor in der kommenden Saison von 4. bis 15. August 2027 Emmerich Kálmáns Meisterwerk.

Mit der Veröffentlichung des neuen Sujets gibt Schloss Tabor den ersten Ausblick auf die Operettenproduktion 2027: Generalintendant Alfons Haider präsentiert in der kommenden Saison Emmerich Kálmáns Meisterwerk „Die Csárdásfürstin“ – eine Operette die das Publikum mit einer Geschichte voller Leidenschaft und einer Achterbahnfahrt der Emotionen begeistern wird. Seit ihrer Uraufführung begeistert „Die Csárdásfürstin“ mit unvergesslichen Melodien, mitreißenden Tanznummern und einer gehörigen Portion „Pfeffer“ in Humor und Handlung. Zugleich erzählt Kálmáns Meisterwerk von Themen, die bis heute aktuell geblieben sind. Gerade die Figur der Sylva Varescu steht für eine Frau, die sich nicht über Herkunft oder gesellschaftliche Regeln definieren lässt, sondern selbstbewusst für ihre Wünsche und ihre Freiheit eintritt. Diese zeitlose Botschaft macht die Operette auch mehr als hundert Jahre nach ihrer Entstehung zu einem Publikumsliebling.

Landeshauptmann und Kulturreferent Hans Peter Doskozil zeigt sich überzeugt, dass die „Csárdásfürstin“ im kommenden Sommer wieder zahlreiche Operettenfreundinnen und Operettenfreunde nach Schloss Tabor und ins Südburgenland locken wird: „Schloss Tabor hat sich in den vergangenen Jahren hervorragend entwickelt, die Auslastung ist kontinuierlich gestiegen und lag im Vorjahr bei beeindruckenden 91 Prozent. Das zeigt, dass das Publikum die Qualität und die besondere Atmosphäre schätzt. Davon profitiert die gesamte Region – von der Gastronomie über die Hotellerie bis zu den vielen Betrieben vor Ort. Ich bin überzeugt, dass wir diese Erfolgsgeschichte mit der ‚Csárdásfürstin‘ fortsetzen werden.“ Die Geschichte von Sylva Varescu erzählt von Selbstbestimmung, gesellschaftlichen Erwartungen und der Kraft, den eigenen Weg zu gehen – Themen, die auch heute nichts an Bedeutung verloren haben. „Damit bringen Alfons Haider und sein Team 2027 ein Stück auf die Bühne, das nicht nur ein musikalischer Klassiker ist, sondern auch ein Werk mit zeitgemäßer Aussagekraft."

Generalintendant Alfons Haider betont: “In dieser Operette heißt es: „Weißt du, wie lange der Globus sich noch dreht? Bis morgen ist es vielleicht zu spät.“ Dieser Satz bringt eindrucksvoll zum Ausdruck, wie sehr die Menschen jener Zeit von der Unsicherheit der Zukunft geprägt waren. Gerade diese Ungewissheit machte den Wunsch umso stärker, den Augenblick zu genießen und das Leben in vollen Zügen auszukosten. Kaum eine andere Operette erinnert uns so eindringlich daran, das Glück im Hier und Jetzt zu suchen. Mit ihren hinreißenden Melodien von Emmerich Kálmán und den mitreißenden Tanzszenen eroberte Die Csárdásfürstin die Bühnen der Welt – von Japan über die Vereinigten Staaten und Russland bis in den gesamten europäischen Raum. Sie gilt bis heute als die Visitenkarte der sogenannten „guten alten Zeit“ – einer Epoche, die bei genauerem Hinsehen vielleicht gar nicht so gut war, deren Sehnsucht nach Lebensfreude und unbeschwerten Momenten jedoch bis heute berührt.

„Die Csárdásfürstin“ ist von 4. bis 15. August 2027 auf der stimmungsvollen Freiluftbühne von Schloss Tabor zu erleben. Während aktuell die finalen Hauptproben für die diesjährige Operettenproduktion „Wiener Blut" stattfinden, richtet sich der Blick bereits auf die kommende Saison. Der Vorverkauf für „Die Csárdásfürstin“ startet im Rahmen der Generalprobe von „Wiener Blut" am 3. August 2026.

Web: schlosstabor.at

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