Brand bei Stipsits-Trauerfeier: Fünf Verletzte bei Totenmahl in Stinatz
- Brand in Stinatz: Fünf Verletzte bei Totenmahl
- Rettung über Leiter und Fenster
- Großeinsatz mit sieben Feuerwehren
- Fritteuse als mögliche Brandursache
- Stipsits trauert um seine Oma
Ein Brand in Stinatz hat das Totenmahl für die Großmutter von Kabarettist Thomas Stipsits abrupt beendet. Die Trauergäste haben sich nach dem Begräbnis im Gasthaus Krčmarovi versammelt, als plötzlich dichter Rauch aus der Küche gedrungen ist. Kurz nach 16 Uhr wurde der Brandalarm ausgelöst, alle Anwesenden mussten das Gebäude verlassen. Teilweise war eine Flucht nur mit Hilfe der Feuerwehr möglich.
Brand in Stinatz: Fünf Verletzte bei Totenmahl
Bei dem Brand in Stinatz im Südburgenland haben insgesamt fünf Personen Verletzungen erlitten. Zwei Gäste, der Wirt sowie zwei Feuerwehrmitglieder sind mit Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus gebracht worden. Besonders dramatisch war die Situation für einzelne Personen im Obergeschoß: Sie konnten wegen des stark verrauchten Stiegenhauses nicht selbstständig flüchten.
Rettung über Leiter und Fenster
Beim Eintreffen der Feuerwehr war die Rauchentwicklung bereits sehr stark, das Stiegenhaus blockiert. Einsatzkräfte haben drei Personen unter schwerem Atemschutz über eine Leiter aus dem ersten Stock gerettet. Zwei weitere Personen mussten über ein Fenster in Sicherheit gebracht werden. Unter den Geretteten befand sich die 96-jährige Mutter des Seniorwirtes.
Großeinsatz mit sieben Feuerwehren
Aufgrund der Lage wurde Alarmstufe 3 ausgelöst: Insgesamt sind sieben Feuerwehren mit rund 80 Einsatzkräften und zwölf Fahrzeugen im Einsatz gestanden. Zusätzlich sind Spezialkräfte mit Teleskopmastbühne und Drohne nachalarmiert worden, um die Lage unter Kontrolle zu bringen und das Gebäude zu sichern.
Fritteuse als mögliche Brandursache
Ersten Berichten zufolge dürfte eine Fritteuse in der Küche Auslöser für den Brand gewesen sein. Bei dem Versuch, das Feuer selbst zu löschen, hat sich der Wirt eine Rauchgasvergiftung zugezogen. Die Feuerwehr konnte das Feuer rasch unter Kontrolle bringen, nach rund 30 Minuten ist „Brand aus“ gegeben worden.
Vielen Dank für die große Anteilnahme 🖤 Sie war nicht nur die Vorsitzende der Stinatzer Kopftuchmafia, sondern auch eine...
Gepostet von Thomas Stipsits am Mittwoch, 22. April 2026
Stipsits trauert um seine Oma
Thomas Stipsits ist selbst beim Totenmahl in Stinatz anwesend gewesen und hat das dramatische Geschehen miterlebt. Nur wenige Tage zuvor hatte er alle Auftritte abgesagt und öffentlich Abschied von seiner Oma genommen. „Vielen Dank für die große Anteilnahme. Sie war nicht nur die Vorsitzende der Stinatzer Kopftuchmafia, sondern auch eine der wichtigsten Menschen in meinem Leben", schreibt er auf Social Media.
Wie oe24 berichtet, habe Stipsits nach dem ersten Schock vor Ort erklärt, dass seine Oma ein solches Totenmahl eigentlich gar nicht gewollt habe. Sie sei stets eine sparsame Frau gewesen.