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Herbert Prohaska und Rainer Pariasek bei einer Veranstaltung.
Rainer Pariasek wird nicht Teil des Olympia-Studios sein.
Rainer Pariasek wird nicht Teil des Olympia-Studios sein.
Milenko Badzic / First Look / picturedesk.com

Olympia: Neue Aufgabe für ORF-Star

09.01.2026 um 10:08, Yunus Emre Kurt
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ORF-Sportmoderator Rainer Pariasek bekommt bei Olympia eine neue Aufgabe. Der ORF setzt bei den Winterspielen auf ein Großaufgebot.

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Die Olympischen Winterspiele von Mailand und Cortina d’Ampezzo werfen ihre Schatten voraus und der ORF geht mit einem umfassenden Konzept an den Start. Von 6. bis 22. Februar zeigt der öffentlich-rechtliche Rundfunk täglich bis zu 25 Stunden Live-Sport auf ORF 1 und ORF Sport+. Insgesamt summiert sich die Berichterstattung auf rund 500 Live-Stunden.

Dabei müssen sich die Zuschauerinnen und Zuschauer auf eine personelle Änderung einstellen: Der langjährige ORF-Sportmoderator Rainer Pariasek wird nicht wie gewohnt im Olympia-Studio zu sehen sein.

Neue Aufgabe für Rainer Pariasek

Ganz aus dem Olympia-Geschehen verschwindet Pariasek jedoch nicht. Der erfahrene Moderator wird bei den alpinen Damenbewerben im Zielraum im Einsatz sein und dort Stimmen einfangen sowie Interviews führen. Die Rolle im Studio übernimmt hingegen ein anderes Moderationsteam.

Die alpinen Herrenbewerbe werden im Zielraum von Alina Zellhofer begleitet. Damit setzt der ORF bewusst auf eine klare Aufgabenverteilung zwischen Studio, Kommentatorenplätzen und den Wettkampfstätten selbst.

Studio in Wien, Reporter vor Ort

Das zentrale „Olympia-Studio“ befindet sich am Küniglberg in Wien. Dort führen Karoline Rath-Zobernig, Lukas Schweighofer, Karina Toth und Bernhard Stöhr durch die täglichen Studiosendungen um 15.30, 18.00 und 21.40 Uhr. Gezeigt werden Highlights, Interviews und aktuelle Einschätzungen.

Gleichzeitig ist der ORF mit einem umfangreichen Team direkt in Italien präsent. Rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Redaktion und Technik sind vor Ort, insgesamt sind etwa 115 Personen für Olympia im Einsatz. Die Wettkämpfe verteilen sich auf mehrere Austragungsorte, die teils mehrere Autostunden voneinander entfernt liegen, eine logistische Herausforderung, wie ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz betonte.

Kommentatoren und Experten im Einsatz

In den Kommentatorenkabinen setzen die Verantwortlichen auf bekannte Stimmen. Oliver Polzer und Thomas König kommentieren die alpinen Herrenrennen, Peter Brunner und Ernst Hausleitner sind bei den Damenbewerben im Einsatz. Langlauf und Nordische Kombination betreuen Boris Kastner-Jirka und Johannes Hahn, während Eishockey von Daniel Warmuth, Dieter Helbig-Neupauer und Gerfried Nagel begleitet wird. Katharina Osztovics führt durch die Eiskunstlaufbewerbe.

Ein besonderes Highlight: ORF-Chefregisseur Michael Kögler übernimmt bei den Männer-Abfahrten in Bormio die Weltregie. Für ihn ist es ein persönlicher Meilenstein in seiner Karriere.

Publikumsfreundliche Zeiten

Ein großer Vorteil für das heimische Publikum: Die Übertragungszeiten sind deutlich zuschauerfreundlicher als bei früheren Spielen in Asien. Häufig beginnt die Live-Berichterstattung bereits am Vormittag und reicht teilweise bis Mitternacht. Zusätzlich setzt der ORF stark auf digitale Angebote. Auf ORF ON und sport.ORF.at gibt es Livestreams, Ticker, Blogs und Hintergrundberichte. Ab 2. Februar wird ein eigener Olympia-Sonderchannel eingerichtet.

Auch das Thema Barrierefreiheit spielt eine zentrale Rolle. Täglich werden bis zu zehn Stunden Live-Untertitelung und Audiokommentare angeboten, etwa bei Eröffnungs- und Schlussfeier sowie bei zentralen Wettkämpfen.

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