Emotionaler Abschied: Schweizer Skistar hört auf
Ein weiterer Routinier im Ski Alpin Zirkus zieht einen Schlussstrich. Der Schweizer Riesenslalom-Spezialist Daniele Sette hat offiziell seinen Rücktritt vom aktiven Leistungssport bekannt gegeben. Nach einer Karriere voller emotionaler Höhen und Tiefen wird der 34-Jährige am kommenden Sonntag sein letztes Rennen bestreiten und die Skier an den Nagel hängen.
Heimspiel zum Abschied: Letztes Rennen in St. Moritz
Daniele Sette wählt für seinen Abschied eine ganz besondere Kulisse. Sein letzter Auftritt im Rennanzug findet am Sonntag bei den Schweizer Meisterschaften in St. Moritz statt. „Ich hätte mir kein besseres letztes Rennen vorstellen können als zu Hause vor Familie und Freunden“, erklärte der Techniker. Es ist der finale Akt einer Laufbahn, in die Sette nach eigenen Angaben „Herz und Seele“ gesteckt hat.
Rückblick: Die Karriere-Highlights von Daniele Sette
In seiner Laufbahn im Ski Alpin-Weltcup stand Sette insgesamt 34 Mal am Start. Sein sportliches Ausrufezeichen setzte er im Februar 2021, als er beim Riesenslalom in Bansko den hervorragenden 11. Platz belegte. Insgesamt gelang es dem Schweizer viermal, unter die besten 20 der Welt zu fahren. Trotz des Fehlens eines Podestplatzes galt Sette im Schweizer Team als geschätzter Kämpfer und beständiger Riesenslalom-Spezialist.
„Alles gegeben“: Die bewegende Botschaft auf Instagram
Via Instagram wandte sich Sette mit sehr persönlichen Worten an seine Fans. Er beschrieb seine Reise als eine Achterbahn der Gefühle: „Ich habe es gehasst, ich habe es geliebt. Ich habe gelitten, gefeiert, aufgeben wollen – und trotzdem weitergemacht.“ Der Entschluss zum Rücktritt sei gereift, da er nun das Gefühl habe, wirklich alles gegeben zu haben und mit sich im Reinen zu sein.
Der harte Kampf um die Rückkehr in den Weltcup
Zuletzt war es sportlich ruhig um den Routinier geworden. Seinen letzten Weltcup-Einsatz absolvierte er im Februar 2024 in Palisades Tahoe. In der laufenden Saison versuchte Sette noch einmal alles, um sich über FIS-Rennen in Nordamerika für das starke Schweizer Weltcup-Aufgebot zu empfehlen. Da die Rückkehr in die absolute Weltspitze jedoch ausblieb, folgte nun die konsequente Entscheidung für das Karriereende.