Motorrad-Crash: Ex-Skistar nach Unfall schwer verletzt
Inhalt
- Unfall auf Passstraße zum Pordoijoch
- Radfahrerin kämpft um ihr Leben
- Unfallursache noch unklar
- Peter Runggaldier: Ski-Star der 90er-Jahre
Schock in der Ski-Welt: Der ehemalige italienische Skirennläufer Peter Runggaldier ist bei einem schweren Verkehrsunfall in den Dolomiten verletzt worden. Der 58-Jährige kollidierte auf einer Passstraße nahe Canazei mit einer Fahrradfahrerin. Während Runggaldier schwere Verletzungen erlitt, schwebt die Radfahrerin laut italienischen Medienberichten in Lebensgefahr.
Unfall auf Passstraße zum Pordoijoch
Der Unfall ereignete sich auf der bekannten Straße zum Pordoijoch in der Provinz Trient. Nach bisherigen Erkenntnissen war Runggaldier mit seinem Motorrad unterwegs, als es zur Kollision mit einer 30-jährigen deutschen Urlauberin kam, die mit dem Fahrrad unterwegs war.
Die Wucht des Zusammenstoßes war enorm. Die Frau wurde auf die Fahrbahn geschleudert und erlitt lebensgefährliche Verletzungen.
Radfahrerin kämpft um ihr Leben
Rettungskräfte waren rasch vor Ort. Die schwer verletzte Deutsche wurde mit einem Notarzthubschrauber in das Krankenhaus von Bozen geflogen. Ihr Zustand gilt laut italienischen Medien weiterhin als kritisch.
Auch Peter Runggaldier wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Der ehemalige Weltcupfahrer zog sich unter anderem mehrere Knochenbrüche zu und musste ebenfalls per Hubschrauber in eine Klinik gebracht werden. Er wird derzeit im Krankenhaus Santa Chiara in Trient behandelt.
Unfallursache noch unklar
Wie es zu der Kollision kommen konnte, ist derzeit noch Gegenstand laufender Ermittlungen. Die Behörden versuchen nun, den genauen Unfallhergang zu rekonstruieren. Bislang wurden keine offiziellen Angaben zur Schuldfrage gemacht.
Peter Runggaldier: Ski-Star der 90er-Jahre
Peter Runggaldier zählt zu den bekanntesten italienischen Skirennläufern seiner Generation. Seinen größten Erfolg feierte der Südtiroler bei der Ski-Weltmeisterschaft 1991, als er Silber in der Abfahrt gewann. 1995 sicherte er sich zudem den Sieg im Super-G-Weltcup und gehörte über Jahre hinweg zu den stärksten Speed-Spezialisten Italiens.