Olympia 2026: Österreich reist mit Mega-Aufgebot an
- Nominierung und Ziele: Medaillenjagd in Italien
- Bekannte Namen und neue Disziplinen im Team Austria
- Eis und Schnee: Die Schauplätze des Kaders
- Rekorde und Herkunft: Zahlen zum Olympia 2026 Kader Österreichs
Das Österreichische Olympische Komitee (ÖOC) hat am Montag offiziell den Olympia 2026 Kader Österreich für die Winterspiele in Mailand und Cortina vorgestellt. Ab dem 6. Februar treten insgesamt 115 Athletinnen und Athleten für Rot-Weiß-Rot an. Dieses Aufgebot ist das größte seit Sotschi 2014. ÖOC-Präsident Horst Nussbaumer spricht von einem „starken und ausgewogenen Team“. Als sportlicher Maßstab gilt die Bilanz von Peking mit sieben Gold-, sieben Silber- und vier Bronzemedaillen.
Nominierung und Ziele: Das Medaillenniveau von Peking im Visier
Die Quotenplätze für den Kader sind nahezu vollständig ausgeschöpft. Österreich ist in allen Disziplinen vertreten, die bei den Spielen in Italien und Südtirol ausgetragen werden. Präsident Nussbaumer erklärte bei der Präsentation, man könne mit breiter Brust antreten. Ziel sei es, das hohe Medaillenniveau der letzten Spiele wieder zu erreichen. Das Team umfasst neben den Fixstartern auch zwei Ersatzstarter im Bob; insgesamt ist Österreich in 18 Sportarten vertreten.
Bekannte Namen und neue Disziplinen im Team Austria
Mit Anna Gasser, Benjamin Karl und Alessandro Hämmerle kehren drei Olympiasieger von Peking in den Olympia 2026 Kader Österreich zurück. Nicht im Aufgebot stehen Johannes Strolz sowie der bereits zurückgetretene Matthias Mayer. Das Alpinteam besteht aus je elf Fahrerinnen und Fahrern, wobei die Frauen in Cortina d’Ampezzo und die Männer in Bormio starten. Ricarda Haaser fehlt verletzungsbedingt. Eine Premiere feiert das Skibergsteigen: Hier ist Österreich mit jeweils einem Teilnehmer vertreten.
Eis und Schnee: Von Mailand bis Antholz
Der Kader verteilt sich auf mehrere Austragungsorte. In Mailand gehen Olga Mikutina (Eiskunstlauf), drei Aktive im Eisschnelllauf sowie ein Shorttracker an den Start. Im Eiskanal von Cortina liegen große Medaillenhoffnungen auf den Skeleton-Piloten, Bobfahrern und Rodlern – besonders auf dem Doppelsitzer-Duo Selina Egle und Lara Kipp.
In Livigno fallen die Entscheidungen im Snowboard, Ski Cross und Freestyle. Biathlon findet traditionell in Antholz statt, während die Nordischen Bewerbe (Skispringen, Langlauf, Kombination) in Predazzo und Tesero ausgetragen werden.
Rekorde und Herkunft: Zahlen zum Olympia-2026-Kader-Österreichs
Tirol stellt mit 41 Athleten die größte Gruppe im Kader für Olympia 2026, gefolgt von Salzburg (21) und der Steiermark (12). Vorarlberg und Kärnten entsenden je elf, Niederösterreich zehn, Oberösterreich sechs und Wien drei Sportler. Jüngstes Teammitglied ist Snowboarderin Hanna Karrer (18), während die 52-jährige Claudia Riegler als älteste Starterin in die Geschichte eingeht.
Ein besonderer Meilenstein: Andreas Prommegger steht vor seiner sechsten Olympia-Teilnahme und zieht damit mit Legenden wie Markus Prock und Mario Stecher gleich. Insgesamt haben 18 frühere Medaillengewinner den Sprung in das Team geschafft. Ein interessantes Debüt gibt Bob-Anschieberin Christania Williams, die früher für Jamaika Silber gewann und nun erstmals für Österreich startet.
Quellen und weiterführende Informationen
- Olympia.at: Das Olympic Team Austria für Mailand/Cortina 2026 – offizieller ÖOC-Kader für die Winterspiele