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Nations League Auslosung: Patrick Viera mit dem Los für Österreich.
Das ÖFB-Team kennt seine Gegner in der Nations League.
Das ÖFB-Team kennt seine Gegner in der Nations League.
APA-Images / AFP / PAU BARRENA

Nations League: ÖFB mit Los-Glück

13.02.2026 um 09:26, Yunus Emre Kurt
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Nations League 2026: Österreich trifft auf Israel, Irland und Kosovo. Für das ÖFB-Team hätte es deutlich härter kommen können, nun wartet ein machbarer Herbst.

Nations League und der ÖFB darf aufatmen: Österreich trifft im Herbst in seiner Gruppe auf Israel, Irland und Kosovo. Für Rot-Weiß-Rot hätte die Auslosung deutlich härter ausfallen können. Trotzdem ist klar: In der Nations League gibt es keine Geschenke, wer oben mitspielen will, muss in jedem Spiel liefern.

Machbare Gruppe für Rot-Weiß-Rot

In Brüssel wurden die Gruppen für die kommende Nations-League-Phase ausgelost und Österreich landete in einer Konstellation, die auf dem Papier machbar wirkt. Israel, Irland und Kosovo sind Gegner, die Respekt verdienen, aber kein „Hammer-Los“ darstellen.

Genau das ist die Chance für das ÖFB-Team: Mit stabilen Auftritten kann Rot-Weiß-Rot in dieser Gruppe die Richtung vorgeben, statt nur zu reagieren. Entscheidend wird sein, wie konsequent Österreich die Pflichtaufgaben erledigt und in den direkten Duellen die Nerven behält.

Wiedersehen mit Franco Foda

Besonders pikant wird es gegen Kosovo: Dort sitzt mittlerweile Franco Foda auf der Bank, jener Coach, der Österreich einst betreute. Das Wiedersehen verspricht Emotionen und zusätzliche Brisanz, weil beide Seiten den Gegner gut kennen.

Kosovo hat sich in den vergangenen Jahren sportlich stabilisiert und ist vor allem über Intensität und Tempo unangenehm. Irland bringt traditionell Robustheit und defensive Disziplin mit, Israel wiederum internationale Erfahrung und individuelle Qualität. Für Österreich bedeutet das: Die Gruppe ist machbar, aber keinesfalls ungefährlich.

Rangnick vor entscheidender Phase

Teamchef Ralf Rangnick war bei der Auslosung vor Ort, sportlich wartet damit ein Herbst, der zur Standortbestimmung wird. Die Nations League ist nicht nur ein Wettbewerb um Prestige, sondern auch eine Bühne, um Entwicklungen zu bestätigen und neue Varianten einzuspielen.

Gerade nach einem Großturnier ist der Fokus hoch: Österreich will zeigen, dass die Richtung stimmt und dass man auch gegen unangenehme Gegner konstant punktet.

Kompakter Spielplan im Herbst

Die Gruppenphase der Nations League wird von September bis November gespielt. Besonders intensiv ist der Start: In einem langen Länderspielfenster stehen mehrere Partien in kurzer Zeit an. Das verlangt nicht nur Qualität, sondern auch Kaderbreite und gutes Belastungsmanagement.

Für den ÖFB ist das zugleich eine Chance: Wer gut in den Rhythmus kommt, kann früh Selbstvertrauen und Momentum aufbauen und die Gruppe in die richtige Richtung drehen.

Klare Zielsetzung: Aufstieg oder Abstieg

Die Regeln sind klar: Der Gruppensieger steigt direkt auf, der Letzte muss runter. Wer Zweiter wird, bekommt über ein Play-off noch eine Aufstiegschance, Rang drei muss in die Relegation.

Das macht die Ausgangslage spannend und sorgt dafür, dass jedes Spiel zählt. Gerade in engen Gruppen kann ein Ausrutscher schnell teuer werden. Österreich will daher möglichst früh Druck auf die Konkurrenz ausüben.

Chance für den nächsten Schritt

Unterm Strich ist es ein Los, das dem ÖFB Möglichkeiten eröffnet: anspruchsvoll, aber machbar. Die Qualität im österreichischen Team ist vorhanden, jetzt geht es darum, sie im Herbst auch auf den Platz zu bringen.

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