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Mick Schumacher im Interview eines Rennens der IndyCar-Serie
Mick Schumacher kämpft in den USA mit der Umstellung, schließt eine Formel-1-Rückkehr aber nicht aus: „Würde nicht Nein sagen“
Mick Schumacher kämpft in den USA mit der Umstellung, schließt eine Formel-1-Rückkehr aber nicht aus: „Würde nicht Nein sagen“
APA-Images / AP / Jenna Fryer

Formel-1-Comeback: Schumacher macht Ansage

29.04.2026 um 11:39, Marcel Toifl
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Mick Schumacher über Formel-1-Rückkehr: Der IndyCar-Pilot spricht im Interview über sein schweres US-Debüt und eine mögliche F1-Option.

Nach zwei Saisons und 43 Rennen in der Königsklasse ist Mick Schumacher derzeit in der US-amerikanischen IndyCar Series aktiv. Doch während sich der 27-Jährige durch die harten Bedingungen der US-Meisterschaft kämpft, lässt er mit deutlichen Aussagen zu einer möglichen Formel-1-Rückkehr aufhorchen. Schumacher Junior hat mit dem Kapitel noch nicht endgültig abgeschlossen.

F1-Comeback: "Würde natürlich nicht Nein sagen"

Obwohl er aktuell für das RLL-Team in den USA an den Start geht, bleibt die Formel-1 der Sehnsuchtsort für den Sohn von Legende Michael Schumacher. Gegenüber ntv gesteht Mick Schumacher offen seine Sehnsucht nach dem vertrauten Umfeld: „Es wäre gelogen, wenn ich sage, dass ich mich nicht auch in die Formel-1-Zeiten immer mal wieder zurückversetze und einfach daran denke, wie es war, damals zu fahren.

Auf die Frage nach einem möglichen Wiedereinstieg lässt er keinen Zweifel an seiner Motivation: „Wenn noch immer eine Option aufkommen würde, würde ich natürlich nicht nein sagen. Das ist auf jeden Fall so“, erklärt er gegenüber ntv.

IndyCar-Herausforderung: Mechanisch und anstrengend

Der Wechsel von der hochgezüchteten F1-Technik in die IndyCar Series stellt Schumacher vor enorme körperliche Aufgaben. Besonders das Fehlen der Servolenkung macht die Boliden zu einer Herausforderung für den Oberkörper. „Die Aufhängung ist so stabil, dass es einem das Lenkrad oft aus den Händen reißt, wenn man nicht rechtzeitig loslässt“, beschrieb er im ntv-Interview die physische Härte.

Es sei „nicht unbedingt schwieriger, aber deutlich anstrengender“. Schumacher führt weiter aus: „Das Auto hat keine Servolenkung, daher ist es sehr mechanisch und vermittelt eine direkte Übersetzung der Fahrweise.“

Schweres Debüt: Schumacher hofft auf Trendumkehr

Sportlich läuft es für den ersten deutschen IndyCar-Piloten seit Timo Glock (2005) noch nicht nach Plan. Nach fünf von 18 Runden belegt er lediglich Rang 24 in der Gesamtwertung. „Das ganze Umfeld ist komplett anders. Die ganzen Rennstrecken sind neu für mich“, so Schumacher. Dennoch zeigt er sich kämpferisch und hofft, dass die „Resultate dann auch dementsprechend bald kommen werden“.

Respekt vor dem Speed: Keine Angst bei 380 km/h

Trotz Geschwindigkeiten von bis zu 380 km/h in den Ovalen weist Schumacher jegliche Angstgefühle von sich. „Ich glaube, wenn ich Angst hätte, wäre ich wahrscheinlich im falschen Sport. Nein, Angst ist kein Teil davon. Ich glaube, die bessere Antwort wäre wahrscheinlich: Respekt“, stellt er gegenüber ntv klar.

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