Johannes Tartarotti: ÖFB-Kicker geht nach Asien
- Svay Rieng: Meister mit besonderen Plänen
- Internationale Bühne statt Liga-Alltag
- Tartarotti spricht über Wechsel
- Ungewöhnlicher Schritt im ÖFB-Fußball
Johannes Tartarotti sorgt für einen ungewöhnlichen Transfer im österreichischen Fußball. Der 26-Jährige verlässt Zweitligist SW Bregenz und schließt sich dem kambodschanischen Meister Svay Rieng an. Mit dem Wechsel nach Phnom Penh betritt der Vorarlberger Neuland und wird zum ersten österreichischen Fußballer überhaupt in Kambodscha.
Svay Rieng: Meister mit besonderen Plänen
Der neue Arbeitgeber von Johannes Tartarotti ist kein Unbekannter in Südostasien. Svay Rieng gilt als einer der erfolgreichsten Klubs des Landes und hat zuletzt den Meistertitel geholt. In der nationalen Liga wird er vorerst nicht zum Einsatz kommen, da ihm aktuell die Spielberechtigung fehlt. Hintergrund sind die strengen Ausländerregelungen in der kambodschanischen Liga, die den Einsatz internationaler Spieler limitieren.
Internationale Bühne statt Liga-Alltag
Stattdessen liegt der Fokus auf internationalen Einsätzen. Johannes Tartarotti soll für Svay Rieng in der zweiten asiatischen Champions League auflaufen. Dabei handelt es sich um den zweithöchsten internationalen Klubwettbewerb in Asien, vergleichbar mit der Europa League im europäischen Fußball.
Tartarotti spricht über Wechsel
„Für mich ist der Schritt nach Kambodscha finanziell sehr lukrativ und sportlich ausgesprochen reizvoll", sagt Johannes Tartarotti zu seiner Entscheidung. "Es gab gute Gespräche mit den Klubverantwortlichen, vorerst per Videocall und seit gestern in Phnom Penh.“
Ungewöhnlicher Schritt im ÖFB-Fußball
Nichtsdestotrotz gilt der Schritt als außergewöhnlich. Wechsel österreichischer Profis in den südostasiatischen Fußball sind bislang eine absolute Seltenheit.