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Johannes Tartarotti Porträt Fußballspieler Wechsel Kambodscha Svay Rieng Phnom Penh
Johannes Tartarotti wagt mit seinem Wechsel nach Phnom Penh den Schritt zum kambodschanischen Meister Svay Rieng.
Johannes Tartarotti wagt mit seinem Wechsel nach Phnom Penh den Schritt zum kambodschanischen Meister Svay Rieng.
APA-Images / EXPA / Peter Rinderer

Johannes Tartarotti: ÖFB-Kicker geht nach Asien

14.07.2026 um 17:11, Anna Kirschbaum
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Johannes Tartarotti wechselt nach Phnom Penh zum Meister Svay Rieng. Der ÖFB-Kicker wird damit zum ersten Österreicher in Kambodscha.

Johannes Tartarotti sorgt für einen ungewöhnlichen Transfer im österreichischen Fußball. Der 26-Jährige verlässt Zweitligist SW Bregenz und schließt sich dem kambodschanischen Meister Svay Rieng an. Mit dem Wechsel nach Phnom Penh betritt der Vorarlberger Neuland und wird zum ersten österreichischen Fußballer überhaupt in Kambodscha.

Svay Rieng: Meister mit besonderen Plänen

Der neue Arbeitgeber von Johannes Tartarotti ist kein Unbekannter in Südostasien. Svay Rieng gilt als einer der erfolgreichsten Klubs des Landes und hat zuletzt den Meistertitel geholt. In der nationalen Liga wird er vorerst nicht zum Einsatz kommen, da ihm aktuell die Spielberechtigung fehlt. Hintergrund sind die strengen Ausländerregelungen in der kambodschanischen Liga, die den Einsatz internationaler Spieler limitieren.

Internationale Bühne statt Liga-Alltag

Stattdessen liegt der Fokus auf internationalen Einsätzen. Johannes Tartarotti soll für Svay Rieng in der zweiten asiatischen Champions League auflaufen. Dabei handelt es sich um den zweithöchsten internationalen Klubwettbewerb in Asien, vergleichbar mit der Europa League im europäischen Fußball.

Tartarotti spricht über Wechsel

„Für mich ist der Schritt nach Kambodscha finanziell sehr lukrativ und sportlich ausgesprochen reizvoll", sagt Johannes Tartarotti zu seiner Entscheidung. "Es gab gute Gespräche mit den Klubverantwortlichen, vorerst per Videocall und seit gestern in Phnom Penh.“

Ungewöhnlicher Schritt im ÖFB-Fußball

Nichtsdestotrotz gilt der Schritt als außergewöhnlich. Wechsel österreichischer Profis in den südostasiatischen Fußball sind bislang eine absolute Seltenheit.

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