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Lewis Hamilton (7x Formel-1-Weltmeister) und Tom Brady (7x Super-Bowl-Sieger)
Lewis Hamilton (7x Formel-1-Weltmeister) und Tom Brady (7x Super-Bowl-Sieger)
Hasan Bratic / dpa / picturedesk.com

Großer Promi-Auflauf bei Formel 1: Sie kommen nach Miami!

06.05.2022 um 07:35, Philipp Eitzinger
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Am Wochenende steigt erstmals der Formel-1-Grand-Prix auf der neuen Strecke in Miami. Das Rennen soll so etwas wie das "Monaco von Amerika" werden. Zahlreiche Stars aus allen Bereichen werden in Florida Futter für Promi-Fotografen liefern.

Star-Quarterback Tom Brady hat schon im Vorfeld gemeinsam mit Lewis Hamilton bei einem Charity-Golfrunde abgeschlagen. Der siebenfache Super-Bowl Champion, mittlerweile in Florida für die Tampa Bay Buccaneers aktiv, hat sich den kurze Weg von Tampa nach Miami nicht nehmen lassen. Auch Dan Marino, Spielmacher-Legende der Miami Dolphins, und Basketball-Held LeBron James, der in Miami zweimal die NBA gewonnen hat, hat sich als Gast bei der Miami-Premiere der Formel-1-Königsklasse angesagt. Das gilt natürlich auch für David Beckham, Besitzer des US-Fußball-Erstligisten aus Miami.

Superstar-Konzerte

Im Rahmenprogramm sind Konzerte mit zahlreichen bekannten Namen geplant: Bei der Kick-Off-Party legte Kygo auf, Vor dem Qualifying am Samstag wird Post Malone auf die Bühne kommen und nach der Session Zedd. Am Sonntag wird DJ Tiesto die Fahrerparade musikalisch unterlegen, Maluma die Siegerehrung und danach sind die Chainsmokers an der Reihe. Zudem wird kolportiert, dass weitere berühmte Musiker wie Wyclef Jean und Pharrell Williams nach Miami kommen werden.

Da Schauspieler Ben Stiller ein großer Formel-1-Fan ist, wird er wohl auch zu sehen sein; ebenso TV-Talker James Corden, NBA-Denkmal Michael Jordan sowie Serena und Venus Williams.

Fake-Hafen sorgt für Lacher

Wie sehr "over the top" sich das Event in Miami gibt? Nun, entlang der Strecke, die um das Football-Stadion herum führt, wurde sogar ein Fake-Hafen angelegt, um dort Yachten zu platzieren und so ein gewisses Monaco-Flair zu erzeugen. Diese Maßnahme sorgte im Vorfeld für reichlich Spott und Häme, was den Veranstaltern aber gar nicht Unrecht ist. "Erstens wird über das Event in Miami geredet, auch von Menschen, die sich nicht für das Rennen interessieren. Und zweitens wollen wir ja auch verdeutlichen, dass wir uns selbst nicht allzu ernst nehmen", so Tom Garfunkel, dem das Gelände gehört.

US-Durchbruch dank Netflix

Über Jahrzente hat die Formel 1 vergeblich versucht, in den USA Fuß zu fassen. Nun hat es endlich geklappt, Miami ist nach Austin der zweite Standort, nächstes Jahr kommt mit dem Glitzer-GP in Las Vegas sogar ein Dritter dazu. Als Hauptgrund dafür wird die Netflix-Serie "Drive To Survive" festgemacht: In dieser wird die Formel 1 als eine Art Soap Opera mit PS dargestellt, mit allerhand menschlichem Drama hinter den Kulissen.

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