David Alaba: Jetzt droht der nächste bittere Rückschlag
- Eine Wade macht Alaba einen Strich durch die Rechnung
- Comeback? Die Prognosen könnten kaum unterschiedlicher sein
- 63 Minuten und jede Menge Fragezeichen
- Rangnicks Entscheidung rückt gefährlich nahe
Die Uhr tickt, die Wade zwickt und der nächste ÖFB-Lehrgang rückt immer näher. David Alaba steckt ausgerechnet jetzt in einer heiklen Situation. Der 34-Jährige fällt bei Udinese Calcio weiterhin aus. Während sein Verein auf die Rückkehr des Abwehrstars wartet, muss Teamchef Ralf Rangnick schon bald entscheiden, ob er mit seinem Kapitän planen kann.
Eine Wade macht Alaba einen Strich durch die Rechnung
Es sollte endlich wieder aufwärtsgehen. Nach der 0:3-Niederlage gegen Lecce am 18. Oktober war für Alaba aber bereits zur Halbzeit Schluss. Trainer Kosta Runjaic sprach zunächst von einer Vorsichtsmaßnahme. Zwei Tage später bestätigte Udinese muskuläre Probleme in der rechten Wade.
Seitdem arbeitet der ÖFB-Star (erneut) an seinem Comeback. Eine genaue Diagnose oder eine verbindliche Ausfallsdauer gibt es bislang nicht. Auch das Spiel gegen Parma am 28. Oktober musste Alaba auslassen.
Comeback? Die Prognosen könnten kaum unterschiedlicher sein
Wann Alaba wieder auf dem Platz steht, bleibt ein Rätsel. Während die italienische Zeitung Messaggero Veneto eine Rückkehr gegen die AS Roma am 31. Oktober ins Spiel bringt, zeichnet der Corriere dello Sport ein deutlich düstereres Bild. Demnach könnte es sogar bis zum Bologna-Spiel am 22. November dauern.
Alaba selbst zeigt sich weiter zuversichtlich. „Bin bald zurück. Wir werden das drehen", lässt er via Instagram wissen.
63 Minuten und jede Menge Fragezeichen
Für Alaba läuft es in Italien bislang alles andere als rund. Gerade einmal zwei Serie-A-Einsätze und insgesamt 63 Spielminuten stehen bislang zu Buche.
Dazu kommt die sportliche Krise seines Vereins. Udinese kassierte fünf Liga-Niederlagen in Folge, Trainer Runjaic gerät zunehmend unter Druck. Ausgerechnet der erfahrene ÖFB-Kapitän kann seiner Mannschaft derzeit nicht auf dem Rasen helfen.
Rangnicks Entscheidung rückt gefährlich nahe
Für Alaba könnte das Timing auch aus anderer Perspektive kaum schlechter sein. Am 2. November gibt Ralf Rangnick seinen Kader für die Nations-League-Spiele am 14. und 17. November bekannt.
Der Teamchef hofft auf seinen Routinier. Ohne grünes Licht der Ärzte und mit kaum Spielpraxis wird eine Nominierung zur Zitterpartie.