Shitstorm um Benjamin Karl: Podcast nach Aufregung offline
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Benjamin Karl zählt zu den erfolgreichsten Snowboardern Österreichs. Der zweifache Olympiasieger und fünffache Weltmeister sorgt aktuell jedoch nicht sportlich für Schlagzeilen, sondern mit Aussagen in einem Podcast.
Im Gespräch bei „Mindgames“ sprach der 40-Jährige offen über seine Karriere, seinen Wechsel in den Radsport und über sein Privatleben. Genau das bringt ihm nun massive Kritik ein.
„Ich bin finanziell verantwortlich“
Karl schildert eine Situation mit seiner Ehefrau, die sich mehr Zeit für sich gewünscht habe. Seine Antwort darauf sorgt nun für Diskussionen: Er sehe sich als finanziell Verantwortlicher für die Familie und betonte, dass seine beruflichen Pläne daher Priorität hätten. Auch eine mögliche Trennung stellte er in diesem Zusammenhang in den Raum.
Zugleich erklärte Karl, er unterstütze seine Frau ebenfalls, doch seine Termine und Verpflichtungen müssten Vorrang haben, da sie die Lebensgrundlage sichern würden.
Heftige Reaktionen im Netz
Die Aussagen lösen auf Social Media einen regelrechten Shitstorm aus. Viele werfen dem Olympiasieger ein veraltetes Rollenbild vor. Auch Influencer und Medien kritisieren die Wortwahl und Haltung des Niederösterreichers deutlich. Die Debatte verbreitete sich rasch und entwickelte eine hohe Dynamik.
Podcast offline genommen
Die Konsequenz folgte schnell: Der Podcast wurde mittlerweile offline genommen. Laut Angaben des Hosts habe Karl selbst darum gebeten. Grund dafür seien die massiven Reaktionen und Beleidigungen gewesen, die sich im Netz gegen den Sportler richteten.
Die aktuelle Ehekrise scheint eng mit dem extremen Fokus des Athleten auf seinen Sport verknüpft zu sein. Snowboarder Benjamin Karl, der 2026 erneut Olympia-Gold gewann, ist für seinen unbedingten Siegeswillen bekannt. Dieser Eifer überträgt sich nun auch auf seine Pläne für den Radsport, was laut Podcast-Aussagen zu Spannungen führte, da Nina Karl nach 20 Jahren mehr Freiraum für ihre eigenen Bedürfnisse einforderte.