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Was für eine Überraschung im ÖFB-Cup: Austria Lustenau schlägt Sturm Graz mit 3:2 und steht im Viertelfinale.
Austria Lustenau schlägt Sturm Graz im ÖFB-Cup-Achtelfinale mit 3:2.
Austria Lustenau schlägt Sturm Graz im ÖFB-Cup-Achtelfinale mit 3:2.
APA-Images / APA / ERWIN SCHERIAU

ÖFB-Cup-Sensation: Sturm Graz blamiert sich

30.10.2026 um 09:22, Yunus Emre Kurt
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Austria Lustenau sorgt im ÖFB-Cup für die große Überraschung: Mit einem 3:2 gegen Sturm Graz ziehen die Vorarlberger ins Viertelfinale ein.

Die große Überraschung im Achtelfinale des UNIQA ÖFB-Cups ist perfekt: Austria Lustenau hat Vizemeister Sturm Graz am Donnerstagabend mit 3:2 aus dem Bewerb geworfen. Vor 3.115 Zuschauern in der SUN MINIMEAL Arena wurden die Vorarlberger für einen mutigen Auftritt belohnt. Matchwinner war Lenn Jastremski, der zwei Treffer erzielte und auch am zweiten Lustenauer Tor beteiligt war.

​Lustenau erwischt Sturm eiskalt

Austria Lustenau zeigte von Beginn an, dass der Außenseiter nicht nur auf Schadensbegrenzung aus war. Bereits in der zwölften Minute vergab Dominik Weixelbraun eine gute Gelegenheit. Vier Minuten später war es dann so weit: Lenn Jastremski brachte die Gastgeber mit 1:0 in Führung.

Sturm fand zunächst keine Antwort. In der 26. Minute erhöhte Weixelbraun auf 2:0. Erst danach kamen die Grazer besser ins Spiel. Petar Petrovic verkürzte in der 35. Minute und sorgte dafür, dass der Favorit mit einem 1:2-Rückstand in die Pause ging.

​Jastremski wird zum Matchwinner

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Lustenau gefährlich. Jastremski ließ zunächst noch eine Möglichkeit liegen, stellte in der 65. Minute nach einem Konter aber auf 3:1. Der 25-Jährige war damit an allen drei Treffern der Vorarlberger direkt beteiligt.

Die Partie war damit allerdings noch nicht entschieden. Simon Seidl brachte Sturm in der 80. Minute mit dem 2:3 wieder heran. Fünf Minuten später hatte Petrovic den Ausgleich auf dem Fuß, setzte den Ball aus kurzer Distanz jedoch über das Tor.

Lustenau brachte die Führung schließlich über die Zeit und feierte damit den ersten Sieg der Vereinsgeschichte gegen Sturm Graz. Besonders bemerkenswert: Die Mannschaft von Trainer Markus Mader war mit drei Niederlagen in Folge in die Partie gegangen.

​Sturm nach dem Aus schwer enttäuscht

Bei den Gastgebern überwog nach dem Schlusspfiff entsprechend die Freude. „Ich bin richtig happy über den Aufstieg, aber auch darüber, wie sich die Mannschaft nach den letzten Watschen präsentiert hat“, sagte Mader nach der Partie.

Auf der anderen Seite saß der Frust tief. Sturm-Trainer Fabio Ingolitsch sprach von einem „herben Schlag“, weil der Cup für die Grazer ein großes Saisonziel gewesen sei. Simon Seidl fand ebenfalls klare Worte und kritisierte die fehlende Energie und Einstellung zu Beginn des Spiels.

Ingolitsch selbst musste die Partie wegen einer Sperre von der Tribüne verfolgen. An der Seitenlinie wurde Sturm von Christoph Witamwas betreut.

​So geht es im ÖFB-Cup weiter

Austria Lustenau steht damit im Viertelfinale und wartet nun auf den nächsten Gegner. Die Auslosung findet am Sonntag, 1. November, nach dem Wiener Derby statt und wird live in ORF 1 übertragen. Als Losfee fungiert Ex-Nationalspieler Andreas Ivanschitz.

Das Viertelfinale ist für 9. bis 11. Februar 2027 angesetzt. Die Halbfinalspiele folgen Anfang März, das Endspiel steigt am 1. Mai 2027. Für Sturm ist der Bewerb dagegen ungewöhnlich früh beendet, so früh wie seit fünf Jahren nicht mehr.

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