Argentinien warnt vor Österreich: "Vater des Gegenpressings" wird Gefahr
- Argentinien warnt vor dem ÖFB-Team
- Kempes kennt Österreich genau
- Rangnick: „Vater des Gegenpressings“
- Argentinien warnt: Österreich mit viel Qualität
- Starkes Mittelfeld als größte Waffe
- Alaba bleibt Star trotz schwierigem Jahr
- Trotz Warnung: Argentinien bleibt selbstbewusst
Argentinien warnt vor dem ÖFB-Team: Vor dem WM-Duell mit Österreich zollt Weltmeister-Legende Mario Kempes der Mannschaft von Teamchef Ralf Rangnick großen Respekt.
Am 22. Juni trifft Österreich bei der WM 2026 auf den amtierenden Weltmeister Argentinien. Das Spielsystem der Österreicher sorgt bei den Südamerikanern im Vorfeld für besondere Aufmerksamkeit. „Achtung, das ist kein Gegner, den man unterschätzen darf: taktische Ordnung, physische Intensität und viel Disziplin“, so Kempes.
Kempes kennt Österreich genau
Zur Einordnung: Mario Kempes hat Argentinien 1978 mit sechs Turniertoren zum Weltmeistertitel geführt und ist dabei auch Torschützenkönig geworden. Besonders unvergessen bleiben seine zwei Treffer im Finale gegen die Niederlande.
Nach seiner Zeit in Spanien (u.a. Valencia) spielte er unter anderem für die Vienna, St. Pölten und den Kremser SC. Insgesamt absolvierte er 155 Spiele in Österreich und erzielte 48 Tore.
Die argentinische Stürmer-Legende kennt den österreichischen Fußball also bestens. Genau deshalb hat seine Einschätzung so großes Gewicht: Argentinien sieht im ÖFB-Team rund um Rangnick einen ernst zu nehmenden Gegner.
Rangnick: „Vater des Gegenpressings“
Im Zentrum der Analyse von Mario Kempes auf Social Media steht die taktische Stärke des ÖFB rund um Teamchef Ralf Rangnick.
„Es heißt, er ist der Vater des Gegenpressings. Was kann das sein? Ich weiß es nicht, aber wir werden es sehen, wenn wir gegen sie spielen“, erklärt der 71-Jährige. Gerade dieses intensive Pressing-Spiel könnte für Argentinien zur Herausforderung werden. Dass Kempes nicht gleich versteht, was Gegenpressing ist, ist übrigens kein Wunder: In seiner Analyse auf Instagram verwendet er das deutsche Originalwort.
Argentinien warnt: Österreich mit viel Qualität
Österreich bringe eine gefährliche Mischung aus Talent und Erfahrung auf den Platz, warnt Kempes. Viele Spieler stehen bei internationalen Topklubs unter Vertrag und verfügen über hohe Qualität.
„Sie haben junge Spieler mit viel Klasse. Sie spielen praktisch alle in Topligen. Daher müssen wir aufpassen“, so die argentinische Legende.
Starkes Mittelfeld als größte Waffe
„Die Österreicher haben wichtige Mittelfeldspieler“, betont der Weltmeister von 1978. Und auch namentlich nennt Kempes jene, vor denen sich die Messi-Elf besonders in Acht nehmen sollte: Marcel Sabitzer, den er als Schlüssefigur im Europacup 2024 sieht, Konrad Laimer, Nicolas Seiwald und Marko Arnautovic – sie alle gelten als Schlüsselakteure im System von Rangnick.
Alaba bleibt Star trotz schwierigem Jahr
Den größten Namen sieht Kempes weiterhin in David Alaba – obwohl dieser ein mehr als schwieriges Jahr hatte. „Er ist der größte Star. Doch er hatte leider ein Desasterjahr, weil er wegen Verletzungen nicht viel gespielt hat“, sagt Kempes.
Trotz Warnung: Argentinien bleibt selbstbewusst
Trotz aller Anerkennung zeigt sich Argentinien vor dem Duell selbstsicher. Die Albiceleste setzt auf ihre Erfahrung und hohe Spielqualität. „Wir haben intelligente Spieler, die wissen, was zu tun ist“, stellt Kempes klar.